KOMMENTAR

Künstliche Intelligenz, reale Gefahr

von Redaktion

Neue Warnungen aus der Tech-Welt

Kontrollverlust, Anarchie, Auslöschung: Die Warnungen vor dem rasanten Voranschreiten der Künstlichen Intelligenz könnten kaum dystopischer sein. In jedem anderen Kontext würde es zu großen Debatten, eilig gegründeten Taskforces und Aktivisten-Aufständen kommen, wenn führende Experten solche Zukunftsbilder zeichnen. Stattdessen verhallen die Warnungen vor KI, als wäre die Gefahr gar nicht real.

Doch nur weil KI nicht greifbar ist, ihre Auswirkungen nicht unmittelbar spürbar sind, wie etwa beim Klimawandel, kann sich keiner dieser Bedrohung entziehen. Jeder wird vom umkämpften Arbeitsmarkt, ständigen Hackerangriffen und einer instabilen Gesellschaft betroffen sein – dafür muss man nicht einmal Nutzer einer KI sein.

Wenn jene Mitarbeiter der Tech-Giganten, die in ihrem ewigen Wahn von „besser, schneller und intelligenter“ die KI zu diesen Höchstleistungen getrieben haben, es mit der Angst zu tun bekommen, muss die Politik zuhören. Es braucht unbürokratische, gesetzliche Grundlagen aus Brüssel und Berlin, die alle Hersteller in die Pflicht nehmen, sowie einen Notfallplan, falls auch nur ein Teil dieser Szenarien eintrifft.

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