IN KÜRZE

von Redaktion

Nordkorea: Hat Kim auch einen Sohn?

Pjönjang – Die Tochter des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un soll nach Erkenntnissen des südkoreanischen Geheimdienstes ein jüngeres Geschwisterkind haben. Die Behörde erklärte am Donnerstag, sie habe „Informationen“, wonach Kim Jong Uns Tochter Kim Ju Ae als „Nachfolgerin“ großgezogen werde, sie aber ein jüngeres Geschwisterkind unbekannten Geschlechts habe. Der südkoreanische Geheimdienst versucht herauszufinden, ob Kim Ju Ae noch einen älteren Bruder hat, der aber, „selbst wenn er existieren sollte,“ nicht in der Position sei, Nachfolger von Kim Jong Un zu werden.

Amnesty: Russland täuscht Rekruten

London – Die in London ansässige Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Russland Menschenhandel bei der Rekrutierung von ausländischen Kämpfern für den Krieg in der Ukraine vorgeworfen. „Viele Rekruten wurden mit falschen Versprechungen von zivilen Jobs, hohen Gehältern, einem Aufenthaltstitel oder der russischen Staatsbürgerschaft gelockt und fanden sich prompt an der Front in der Ukraine wieder“, schrieb Amnesty. Bei der Anwerbung würden Mittel wie Nötigung, Betrug, Täuschung oder die Ausnutzung einer wirtschaftlichen Schwächelage eingesetzt.

Fatah sagt Wahl in den Palästinensergebieten ab

Ramallah – Die von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas für den 28. November angesetzte Parlamentswahl in den Palästinensergebieten ist nach Angaben des Generalsekretärs des Zentralkomitees der Fatah, Dschibril Radschub, offenbar wieder abgesagt worden. Erst müsse ein „umfassender nationaler Dialog“ stattfinden, um einen „Konsens über die Modalitäten“ der Wahl zu erzielen.

Weiter Doppelspitze der AfD in Magdeburg

Magdeburg – Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt führen Ulrich Siegmund und Oliver Kirchner die AfD-Landtagsfraktion weiter gemeinsam an. Die Doppelspitze wurde einstimmig bestätigt, wie ein Fraktionssprecher in Magdeburg sagte. Siegmund und Kirchner führen die AfD-Fraktion seit August 2022 als Doppelspitze.

Mehrheit fordert mehr Mitsprache

Stuttgart – Die Menschen in Deutschland wünschen sich laut dem Demokratie-Monitor 2026 mehr Mitwirkung bei politischen Entscheidungen. Wie die Universität Hohenheim mitteilte, bevorzugen knapp zwei Drittel der Bevölkerung eine repräsentative Demokratie, in der Politiker vor wichtigen Beschlüssen den Dialog suchen. Etwa 30 Prozent sprechen sich für direkt-demokratische Verfahren aus, wie sie die Schweiz kennt. Ein Wunsch, der laut Studienleiter Frank Brettschneider besonders bei Unzufriedenen sowie bei AfD-Anhängern ausgeprägt ist.

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