Berlin – Die Opposition hat dem Berliner Senat vorgeworfen, die Folgen des Hackerangriffs nicht ernst genug zu nehmen. „Diese IT-Katastrophe, wahrscheinlich die folgenreichste seit langem in Deutschland, muss wirklich mit aller Ernsthaftigkeit aufgearbeitet werden“, forderte der Linke-Fraktionsvorsitzende Tobias Schulze bei der letzten Sitzung des Landesparlaments vor der Abgeordnetenhauswahl.
Stefan Ziller von den Grünen kritisierte, der Diebstahl von mehr als fünf Terabyte Daten hätte früher auffallen müssen. Die Probleme bei der IT-Sicherheit seien bekannt gewesen. Aber in den vergangenen Jahren sei zu wenig passiert. „Wir haben grob fahrlässig auf dem Prinzip Hoffnung aufgebaut“, sagte Ziller. Es sei keine Zeit zu verlieren, jetzt mehr in IT-Sicherheit zu investieren. „Das Landesnetz braucht endlich eine zeitgemäße Überwachung aus einer Hand.“