„War zu feige“: Spahn räumt Fehler ein

von Redaktion

Spahn und sein Ehemann Daniel Funke (l.). © Riedl/dpa

Steinfurt – Der frühere Unionsfraktionsvorsitzende im Bundestag, Jens Spahn, hat die CDU-Mitglieder seines Wahlkreises um Entschuldigung für seinen Umgang mit einer Leihmutterschaft in den USA gebeten. „Ich war zu feige, bei diesem sensiblen Thema offen Farbe zu bekennen“, schreibt Spahn in dem Brief.

Er nimmt Bezug auf die Diskussion, die die Geburt seines Sohnes mithilfe einer Leihmutter ausgelöst hatte. Vor allem habe er durch den Widerspruch zwischen seiner öffentlich vertretenen Haltung und seiner persönlichen Entscheidung Vertrauen enttäuscht, schreibt Spahn. „Dafür möchte ich Sie um Entschuldigung bitten.“ Mit seinem Mann habe er unterschiedliche Wege erwogen, den Wunsch, eine Familie zu gründen, zu erfüllen. Dabei habe sich seine Haltung einer Leihmutterschaft gegenüber verändert.

Artikel 5 von 11