IN KÜRZE

von Redaktion

46.000 Menschen im Jemen auf der Flucht

Mokka – Im Zuge der neuen Eskalation im Jemen sind UN-Daten zufolge mehr als 46.000 Menschen in die Flucht getrieben worden. „Familien werden gezwungen, in diesem Konflikt zum zweiten oder dritten Mal zu fliehen“, sagte die Chefin der Internationalen Organisation für Migration, Amy Pope. Zuletzt hätten viele Menschen die Hafenstadt Mokka verlassen.

Schwerin: AfD liegt knapp vor der SPD

Schwerin – Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern in gut einer Woche sieht eine ZDF-Umfrage die AfD bei 37 Prozent, drei Punkte vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Die CDU steht bei sieben Prozent – das wäre ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Landtagswahl seit Gründung der Bundesrepublik.

Berlin-Wahl: Linke auf Platz eins

Berlin – Vor der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 20. September sieht eine ZDF-Umfrage derzeit die Linke auf Platz eins, knapp vor der CDU. Die Linke mit Spitzenkandidatin Elif Eralp kommt auf 23 Prozent, die Christdemokraten mit ihrem Frontmann Stefan Evers kommen auf 21 Prozent.

SPD-Kandidat weist Vorwürfe zurück

Berlin – Der Berliner SPD-Spitzenkandidat und -Parteichef Steffen Krach sieht sich mit neuen Details zu den Ermittlungen gegen ihn konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft Hannover werfe ihm vor, von einem Unternehmer im Zuge eines Vergabeverfahrens zweimal eine Parteispende gefordert zu haben. Zudem soll er als Präsident der Region Hannover in einem Verfahren zum Verkauf einer Immobilie Geschäftsgeheimnisse weitergegeben haben. Der 47-Jährige weist das „nachdrücklich zurück“.

Britische Abgeordnete gegen Sterbehilfe-Gesetz

London – Befürworter der Sterbehilfe in Großbritannien haben bei einer Abstimmung im Parlament einen überraschenden Rückschlag erlitten. Die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte nach einer emotionalen Debatte unerwartet gegen ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales. Der Entwurf hätte die Sterbehilfe unter Voraussetzungen für Erwachsene erlaubt, die todkrank sind und weniger als sechs Monate zu leben haben. Bislang gilt Beihilfe zum Suizid als Straftat.

Russland warnt Litauen wegen Atomwaffen

Moskau – Russland hat Litauen mit scharfen Worten vor der möglichen Stationierung von Atomwaffen auf dem Gebiet des EU-Landes gewarnt. Ein solcher Schritt „wäre ein sehr ernster Wendepunkt im Hinblick auf die Eskalation der Spannungen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Litauen zieht eine Beteiligung an der atomaren Abschreckung der Nato in Erwägung.

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