Rosenheim – Ob hoch hinaus, gerade noch die Kurve kratzen oder an der Wand kleben: Das Rosenheimer Herbstfest hat dieses Jahr wieder viele unterschiedliche Fahrgeschäfte zu bieten. Ob Nervenkitzel, Action pur oder ganz viel Spaß: Die Redakteure Markus Zwigl und Valentin Schöffel testen und bewerten die Attraktionen.
Der erste Stopp:
ein Klassiker
Der erste Stopp ist gleich ein Klassiker der Fahrgeschäfte: die „Wilde Maus“. Es geht einmal nach oben und dann rasant und eng um die Kurven. Auf dem Weg runter dürfen auch ein paar Wellen wie in einer Achterbahn nicht fehlen. Fazit? „Die Kurven wurden am Ende etwas zach“, sagt Zwigl. Aber gleichzeitig fände er die Abfahrt sehr lustig. Insgesamt sind es für ihn 3,5 von fünf Sternen für das Fahrgeschäft. Schöffel hatte auch Spaß, nur seien durch die Kurven seine Oberschenkel ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Seine Bewertung: 4,3 Sterne.
85 Meter im
freien Fall
Rasant soll es auch beim nächsten Geschäft weitergehen, dem „Hangover“. 85 Meter geht es für die beiden Redakteure in die Luft. Oben am Turm angekommen müssen sie erstmal warten – und die Aussicht genießen. „Das Panorama war ein Traum“, sagt Zwigl. Doch für Schöffel hätte der Aufenthalt oben nicht ganz so lang sein müssen. „Dieses Warten, dass es nach unten schießt – geh leck“, zieht Markus Zwigl als Fazit. Am Ende zeigen sich aber beide überzeugt mit einer Bewertung von 4,5 von fünf Sternen.
Alt aber
mächtig in Fahrt
Das wohl älteste Fahrgeschäft auf dem Rosenheimer Herbstfest steht für Zwigl und Schöffel als Nächstes an: der „Rotor“. Seit 1969 ist das Fahrgeschäft in Betrieb. Dabei dreht sich der Zylinder so schnell, dass die Besucher am Ende förmlich an der Wand kleben. „Mich hats ‚gerotort‘. Das ist schon geil“, sagt Schöffel nach der Fahrt. Auch Zwigl findet die Fahrt sehr lustig. Trotzdem müsse man sich erst an den Druck auf den Rumpf gewöhnen. „Es ist etwas auf den Magen gegangen“, sagt Schöffel. Seine Bewertung ist 3,5 von fünf Sternen, Markus Zwigl vergibt vier von fünf.
Den Magen
entspannen
Um den Magen ein wenig zu entspannen, geht es für die beiden Redakteure zu einem „Traditionsgeschäft“, dem Autoscooter. Zusammen in einem Gefährt heißt es: rammen oder gerammt werden. „Ich finde das schon immer mega lustig“, sagt Schöffel. Auch Zwigl ist begeistert. „Zu zweit unterhält man sich noch schön dabei, das ist lustig“, sagt er. Für den Klassiker auf dem Rosenheimer Herbstfest gibt es die Höchstpunktzahl von beiden: fünf von fünf Sternen. Ob das noch überboten werden kann? Neu auf dem Rosenheimer Herbstfest 2026 ist „Mama Caramba“. Ein Rundfahrgeschäft, bei dem sich die Besucher im Kreis auf Bänken gegenüber sitzen und sich gut festhalten müssen. Das Gefährt dreht sich schnell – mit einer Besonderheit: Die Besucher heben durch Hüpfbewegungen immer wieder von der Bank ab. Dieses letzte Fahrgeschäft testet nur noch Markus Zwigl – Schöffel hat noch die anderen Fahrten im Magen. Fazit? „Lustig, schnell und ein bisschen gehüpft“, sagt Zwigl.
Zum Abschluss
zur Mama Caramba
Zum Abschluss vergibt er solide vier von fünf Sternen und hat noch einen Rat für die Fahrt mit „Mama Caramba“: „Aufpassen: Ein Hendl zu viel und du gehörst der Katz.“