Staatspreis ebnet Weg zur KZ-Gedenkstätte
Bei der Verleihung des Staatspreises trafen Mitglieder der Staatsregierung, von Behörden, der Kommunalpolitik und des „Vereins für das Erinnern“ zusammen. Sie haben sich auf unterschiedlichen Ebenen für den Bau einer Gedenkstätte im Mühldorfer Hart eingesetzt: (erste Reihe von links) Franz Langstein (Verein für das Erinnern), Maximilian Heimerl (Landrat), Sebastian Gaigl (ALE), Ministerin Michaela Kaniber, Dr. Heinz Utschig (Bayerische Staatsforsten), Balthasar Baumann (ALE), Sascha Schnürer (Landtagsabgeordneter), Martin Hartinger (Bayerische Staatsforsten); (dahinter von links) Heinrich Baumert (Verein für das Erinnern), Tobias Gehrmann (Vermessungsamt), Edwin Hamberger (Verein für das Erinnern), Dr. Jascha März (Stiftung Bayerische Gedenkstätten), Korbinian Baumann (Geschichtszentrum Mühldorf), Monika Löffelmann (Staatsforsten), Marcel Huber (ehemaliger Staatskanzlei-Chef), Josef Grundner (Bürgermeister Ampfing), Josef Eisner (Bürgermeister Mettenheim), Barbara Donaubauer (ALE), Thomas Einwang (Bürgermeister Buchbach).
Das bayerische Landwirtschaftsministerium hat das Amt für Ländliche Entwicklung mit einem Staatspreis ausgezeichnet. Die Behörde ebnete durch einen vorbildlichen Grundstückstausch den Weg für die geplante KZ-Gedenkstätte im Mühldorfer Hart. Das Projekt beruhte auf jahrelangem bürgerschaftlichen Engagement in der Region.
Mühldorf am Inn – Es dauerte Jahrzehnte: Um die Jahrtausendwende formulierten Menschen aus der Region einen klaren Wunsch: Die Überreste des ehemaligen Konzentrationslager-Außenlagers (KZ) Dachau im Mühldorfer Hart sollten zur Gedenkstätte werden. 2028 könnte es endlich so weit sein.