Stephanskirchen – „Es läuft wie geplant und besser als gedacht“, kommentierte Geschäftsleiter Georg Plankl die aktuellen Zahlen. Sie sagten es zwar nicht laut, aber die große Freude war auch den Gemeinderatsmitgliedern deutlich anzumerken: Sowohl bei den Realsteuern (Grund- und Gewerbesteuern) als auch bei der Beteiligung an der Einkommens- und Umsatzsteuer könne nach vorläufiger Hochrechnung für das aktuelle Jahr 2017 mit steigenden Einnahmen gerechnet werden, erläuterte Kämmerer Phillipp Brück. Allein 1200000 Euro flossen durch eine freiwillige Gewerbesteuerzahlung in die Gemeindekasse. Aber auch bei der Einkommenssteuer konnte ein Plus von 200000 Euro verzeichnet werden.
„Die Ausgaben im Vermögenshaushalt gestalten sich sehr konstant“, erklärte Brück den Gemeinderatsmitgliedern seine Aufstellung. Auf Grundlage der vorgelegten Zahlen könne eine Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt in Höhe von knapp 2,1 Millionen Euro stattfinden, erläuterte er weiter. Der Gemeinderat hatte schon in früheren Sitzungen beschlossen, bestehende Kredite möglichst zu tilgen. „Die Gemeinde Stephanskirchen will kontinuierlich ihre Schulden abbauen“, machte Plankl beispielsweise bereits im April im Gemeinderat deutlich.
Personalkosten
sind rückläufig
Die zum Ausgleich des Vermögenshaushalts notwendige Entnahme aus der allgemeinen Rücklage würde dadurch auf eine Million Euro reduziert, erklärte Brück weiter. Auch die Personalausgaben der Gemeinde sanken um 75100 Euro – sie liegen jetzt bei 3,4 Millionen Euro, so eine weitere frohe Kunde.