„Schmuggler und Wilderer“ Aug in Aug

von Redaktion

„Schmuggler und Wilderer“ treffen sich 200 Meter vor der bayerisch-tirolischen Grenze südlich des neugebackenen Bergsteigerdorfes Sachrang. „Diese beiden ,Berufsgruppen’ gehören einfach zur historischen Identität von Sachrang“, so ihr Schöpfer und geistiger Vater, der Sachranger Holzbildhauer Roland Füssel. „Sie sind ein wesentlicher und unverzichtbarer Teil der Geschichte des Dorfes an der Grenze. Die überlebensgroßen Figuren des schwerbepackten Schmugglers mit dem Rucksack voller Zigaretten, Schokolade und sonstigem Schwärzergut und des Wildschützen mit dem Stutzen am langen Arm und der Gams auf dem Rücken werden mindestens für die nächsten zehn Jahre auf diesem Hügel am Südrand des Ortes freistehend positioniert. Sie sind schon von Weitem zu sehen und haben im Hintergrund als Kulisse die Bergkette des Zahmen Kaisers. Auch dieses Mal zeigt Roland Füssel zwei Skulpturen, die „miteinander im Dialog stehen und sich etwas erzählen können, denn alleine ist es im Himmel nicht schön, auch nicht für Holzfiguren“. Sachrang ist nicht nur der Wohnort und der Platz an dem Roland Füssel „seine Manderl aus den Baumstämmen befreit“, sein Wirken geht mittlerweile weit über das Obere Priental hinaus. Bei den Opernfestspielen auf Gut Immling stellt er auf einem weitläufigen Freigelände und in einem alten Zirkuszelt 15 Skulpturen aus Holz aus. Zusammen mit fünf weiteren Künstlern, die Werke in Malerei, Metallbildhauerei und Interieurobjekte ausstellen, hat er den „Kreativpark“ im Umfeld der Opernfestspiele gegründet.Foto Rehberg

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