„So gelingt Inklusion“

von Redaktion

85 Rollstuhlfahrer nutzten die Gelegenheit zum Opernbesuch

Halfing – Auch in diesem Jahr fand im Rahmen der Festspiele Immling eine Inklusionsvorstellung statt, die sich in erster Linie an Menschen mit Behinderungen richtete. Auf dem Programm stand diesmal Donizettis komische Oper „Der Liebestrank“. Für die über 400 Gäste wurde das Festspielhaus von den Mitarbeitern der Festspiele besonders behindertengerecht vorbereitet.

„So gelingt Inklusion“, freute sich Hans Loy, Vorsitzender des Arbeitskreises „Inklusion – Menschen mit Behinderung mittendrin“, und erklärte: „Unter den Zuschauern befanden sich auch 85 Rollstuhlfahrer, so viele wie noch nie.“

Seit bereits 18 Jahren wird die Inklusionsvorstellung der Festspiele Immling mit Unterstützung der Jacob-und- Marie-Rothenfußer-Gedächtnisstiftung durchgeführt.

„Das Gemeinschaftsgefühl, das die Besucher mit den Künstlern von der Dirigentin und den Solisten bis hin zu Orchester und Chor verbindet, ist wunderbar. Für uns ist die Inklusionsvorstellung jedes Jahr aufs Neue ein sommerlicher Höhepunkt“, so Vorsitzender Paul Rothenfußer. Nach der Oper fand ein gemeinsamer Ausklang auf Immling statt, als das Gastronomie-Team der Festspiele um Hilde und Son Chueprasert (SIAM Restaurant Rosenheim) die Besucher mit Behinderung zum gemeinsamen Essen einlud.

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