Amerang – Zur Jahresmitte zeigte seine Bilanz zum Haushalt eine plangemäße Entwicklung mit der Tendenz zu Einnahmen, die über den im Haushaltsplan abgesteckten Rahmen hinausgehen. Vor allem höhere Einnahmen aus Gewerbesteuer und dem der Gemeinde zustehenden Einkommenssteueranteil sind laut Görgmayr zu erwarten. Die Ausgaben dieses Jahres ergaben sich in erster Linie aus der Generalsanierung der Gemeindehalle mit 192000 Euro und einigen Grunderwerbsvorgängen. Im weiteren Verlauf sind neben den Arbeiten an der Gemeindehalle die Sanierung verschiedener Pumpanlagen und die Erschließung des Kindergartenwegs geplant. Auch weitere Grundstücksangelegenheiten könnten Einfluss auf den Haushalt haben.
Die Ausgaben können weitgehend aus einer Rücklagenentnahme von knapp 400000 Euro finanziert werden, jedoch ist vorgesehen, unabhängig von einer weiteren positiven Entwicklung der Gemeindefinanzen für die Generalsanierung der Halle einen Kredit mit besonders guten Konditionen aufzunehmen. Bisher beträgt die gemeindliche Verschuldung null Euro.
Über die Sanierung der Gemeindehalle berichtete Bürgermeister Gust Voit, dass durch die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen bei den Rückbauarbeiten wegen der Schadstoffbelastung durch Asbest der Zeitrahmen überschritten ist. Der Zeitplan ist für die weiteren Arbeiten angepasst und sieht nun eine Fertigstellung der Halle Ende April 2018 vor. Außerdem führte der Schadstoffrückbau zu Mehrkosten von etwa 100000 Euro, was im Haushalt nachträglich berücksichtigt werden muss.
Vergeben sind Aufträge für die Trockenbauarbeiten sowie für die Alufenster und die Pfostenriegelfassade. igr