Halfing – Der Geh- und Radweg Halfing-Wölkham soll im nächsten Jahr, spätestens jedoch 2019, realisiert werden. Der Bauentwurf wurde genehmigt und der Beschluss zur Durchführung und Einreichung des Förderantrages gefasst.
Gleichzeitig erfolgte die Beauftragung des Ingenieurbüros mit der Erstellung des Genehmigungsplanes. Die Kosten für die Baumaßnahme betragen etwa 435000 Euro, wovon 70 Prozent als Zuschuss wieder zurückfließen sollen. Als Anteil für die Gemeinde rechnet man mit 130000 Euro.
Leider hat sich ein Grundstücksbesitzer geweigert, Grund abzutreten – somit wird der Geh- und Radweg in diesem Bereich schmaler ausfallen.
Am Ortseingang von Halfing ist eine Querungshilfe nötig. Nachdem nun endlich alle Stellungnahmen vorliegen und der bayerische Bauernverband und die Jagdgenossenschaft sich dagegen ausgesprochen haben, spricht sich das Gremium gegen die Erteilung einer Rodungserlaubnis für einen Schweinehutewald aus. Sie ist jedoch nicht die genehmigende Behörde – nun bleibt abzuwarten, wie endgültig entschieden wird.
Im Kindergarten Maria Kempter in der Bussardstraße sind noch umfangreiche Brandschutzmaßnahmen durchzuführen. Zu diesem genehmigten Verfahren war nun noch ein Tekturplan erforderlich. Dieser wurde nun von den Räten befürwortet – die Umsetzung soll spätestens in den großen Ferien 2018 erfolgen.
In der Bahnhofstraße gibt es künftig einen Imbissladen. Die vom Betreiber beantragte Anbringung von Werbetafeln an der Hausfassade wurde genehmigt, sofern die Beleuchtung nur während der Geschäftszeiten erfolgt. Keine Einwände gab es zum Bauantrag auf Neubau einer Güllegrube ohne Decke mit einem Durchmesser von 20 Metern am Oberweg.
Anschließend sollte unter Punkt „Sonstiges und Bekanntgaben“ über die Ausführungsvariante zum Zugangsbereich des Leichenhauses entschieden werden – zumindest hatte es sich Bürgermeister Peter Böck das so vorgestellt. Nach einer längeren Diskussion und verschiedenen Meinungen und Ansichten entschieden sich die Gemenderäte dafür, diesen Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen.
Weiter teilte der Vorsitzende mit, dass es keine Kiesgrube im Bereich der Trasse einer möglichen Umgehungsstraße geben werde – das Landratsamt schloss sich hier der Entscheidung des Gemeinderats an.
Keine zusätzliche Förderung wird es für Asylkinder im Kindergarten geben – dies ist nun endgültig.
Abschließend entschuldigte sich Bürgermeister Peter Böck dafür, dass die Gemeindeverwaltung telefonisch in den letzten Tagen nur sporadisch erreichbar war. Grund war eine „durchgerostete“ Leitung der Telekom, deren Behebung länger dauerte als zunächst angenommen. Ab dem heutigen Freitag soll wieder alles „normal laufen“, hieß es. mv