Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark

Gemeinsam ein Ziel verfolgen

von Redaktion

Hoch hinaus und das Wohl der Patienten im Blick – dies soll der Hochsitz am neuen Verwaltungssitz der Medical Park AG in Bad Feilnbach symbolisieren. Für rund eine Million Euro entstand für Controlling, Marketing, Vertrieb und Personal ein eigener Trakt neben der Klinik. Diese Abteilungen zogen jetzt vom Firmensitz in Amerang an den Fuß des Wendelsteins.

Bad Feilnbach – Lichtdurchflutet und transparent präsentiert sich der neue eingeschossige Verwaltungstrakt in Bad Feilnbach. In einem Halbrund wurde dieser neben der Klinik errichtet. Rechts und links des Flures gehen die Büros und Besprechungsräume ab.

Bewusst hat man sich nach Angaben von Dr. Ulrich R. Mauerer, Vorsitzender des Vorstandes Medical Park, für Sichtbeton und akzentuierte Farben – in diesem Fall grün – entschieden. Wichtig war den Verantwortlichen auch, dass man sich nicht hinter Türen „verschanze“, sondern durch das Glas „sichtbar und ansprechbar ist“.

Noch fehlten hier und da Kleinigkeiten wie Kunst an den Wänden oder ein Beamer, aber die Abteilungen haben schon ihre Arbeit aufgenommen.

Auf 500 Quadratmetern sind nun die 20 Mitarbeiter, die von Amerang nach Bad Feilnbach gewechselt sind, untergebracht. Hinzu kommen die Büros für die Vorstandschaft. Denn Ziel ist es, dass sowohl am Firmensitz selbst, als auch im Mangfalltal die Führungsriege des Unternehmens vertreten ist. Durch den Auszug der Feilnbacher Delegation an den neuen Verwaltungssitz, konnten in Amerang die verbliebenen 40 Mitarbeiter in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Einkauf, Qualität, IT und zentrale Reservierung in einem Gebäude wieder gebündelt werden. „Zehn Personen waren hier bis dato extern untergebracht gewesen“, so Dr. Mauerer gegenüber unserer Zeitung.

Salz und Brot

zum Einzug

Schon beim Einzug „menschelte“ es: Unternehmensgründer Ernst Freiberger überbrachte Salz und Brot und betonte einmal mehr das Bekenntnis zur Region und auch zum Feilnbacher Standort. So hat die Medical AG in den vergangenen fünf Jahren 50 Millionen Euro in seine Häuser investiert. „Allein zehn Millionen Euro entfallen dabei auf Bad Feilnbach mit dem Bau des neurologischen Traktes mit 160 Betten“ (wir berichteten).

Rund 550 Mitarbeiter sind in der Gemeinde Bad Feilnbach in den beiden Kliniken Reithofpark und Blumenhof beschäftigt. Landkreisweit sind es 1200 Personen bei der Medical Park AG.

Das Beste zusammengeführt

Dass sich dabei gerade zwei der jüngsten Einrichtungen zum Klassenprimus entwickeln, kommt nicht von ungefähr. Hintergrund: 2014 übernahm die Gruppe die Feilnbacher Einrichtungen „klinik&more“. „Wir haben bei der Übernahme aber voneinander gelernt und jeweils das Beste zu einem neuen Ganzen zusammengebaut“, schildert Stephan Merz, Geschäftsführer der Kliniken Medical Park Bad Feilnbach Blumenhof und Reithofpark.

Ein Paradebeispiel sei hier neben den wirtschaftlichen Aspekten beim Einkauf ein weiteres „Zuckerl“ für die Mitarbeiter: das Ferienprogramm für deren Kinder. Einen ganzen Tag lang sind die Buben und Mädchen mit den unterschiedlichsten Aktionen beschäftigt. Verpflegung gibt es in der hauseigenen Mensa mit den Eltern. Erzieherinnen und Veranstaltungsmanager Vitus Reger überlegen sich abwechslungsreiche Programmpunkte wie Besuche des Bergtierparks in Blindham, des Spieleparadieses „Krokodo“ in Bad Aibling, Wanderungen auf die Wirtsalm oder durchs Jenbachparadies. Die Aktivitäten richten sich an vier- bis zwölfjährigen Kinder.

Dieses Angebot spiegelt auch eine Philosophie des Unternehmens wider: „Gemeinsam ein Ziel verfolgen, gemeinsam an einem Strang ziehen.“ Deshalb war es auch das Ziel, „dass die Verwaltung nicht wirkt, als würde sie in einem Elfenbeinturm sitzen“, so Dr. Mauerer. Kurze Wege und direkter Kontakt seien wichtig. „Nur so kann man sich verbessern, wenn Schwachstellen und Lob kommuniziert werden“, betonen der Vorsitzende des Vorstandes und der Geschäftsführer einhellig. Die Mitgestaltungsmöglichkeiten sind beiden eigenen Angaben zufolge wichtig. Weitere Punkte des Miteinanders seien monatliche After-Work-Partys, Rabattaktionen oder das Sommerfest für Mitarbeiter.

Dass das Prinzip funktioniert, untermauern die Zahlen. Aktuell liege man bereits vor den guten Vorjahresergebnissen. Ziel ist es, die zahlreichen Neuerungen in den kommenden fünf Jahren zu stabilisieren und dann die Standorte weiterzuentwickeln.

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