Großes Fest beim Huberwirt in Raubling – Seit 125 Jahren der Biermarke treu verbunden

von Redaktion

Zweispännige original Oktoberfestbierkutsche fährt gestern mitten in Raubling vor. Was war der Grund? Kein Geringerer, als 125 Jahre Hacker Pschorr Bierbezug vom „Huberwirt“. Das wurde unter weißblauem Himmel im Kastanienbaum umrahmten Biergarten der Wirtsfamilie Ignaz Lechner gebührend gefeiert. Passend zum Jubiläum gab es einen Spezialpreis: Sieben Cent für eine Halbe Bier und 13 Cent für eine Brotzeit. „Die kann man an einer Hand abzählen“, brachte Andreas Steinfatt, Geschäftsführer Hacker-Pschorr seine besondere Anerkennung zum Ausdruck, und meinte damit die Wirte mit ähnlich langem Bierbezug – in ganz Bayern. In seinen Dankesworten nannte er vor allem den unermüdlichen Einsatz der Wirtsfamilie in der dritten Generation. „Heutzutage bedarf es schon eines Kampfes und Rackerns, um ein bodenständiger Wirt zu sein. Ohne der starken und sympathischen Mannschaft könne man den Familienbetrieb nicht aufrecht erhalten“, würdigte er auch die Beschäftigten. Gut gelaunt gratulierte er dem Wirt Ignaz Lechner mit seiner Frau Lisa und Mutter Elisabet Lechner auf das aller Herzlichste (Foto rechts). Ganz links im Bild ist Thomas Gerbl von Auerbräu zu sehen. Dort sind die Getränke in Rosenheim gelagert. Als weitere Gratulanten kamen die Ortsvereine, diverse Stammtische und die Inntaler Blasmusi, die beim Huberwirt ihre Herberge haben. Die Gebirgsschützen schossen einen dreifachen Salut, die Blasmusi intonierte die Polka „Beim Huberwirt“ und die „Sunseit Musi“ gab ebenfalls ihr musikalisches Können zum Besten. Ignaz Lechner, der demnächst 25 Jahre als Wirt hier die Verantwortung hat, bedankte sich seinerseits für die langjährige Zusammenarbeit: „Hier ist man keine Nummer, sondern der große persönliche Kontakt zählt“. Den Hut vor solcher Wirtstradition zog auch Raublings Bürgermeister Olaf Kalsperger und reihte sich in die insgesamt rund 250 Personen umfassende Feiergesellschaft ein.Text/Fotos Ruprecht

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