Bahnromantik im Miniaturformat

von Redaktion

Ausstellung zum Aschauer Markt

Aschau – In dem legendären Lieder-Klassiker von Christian Anders heißt es „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“. Auf der Aschauer Bahnstrecke ist es nicht wirklich so, denn die Vizinalbahn von Aschau nach Prien hat eine lange Tradition. In diesem Jahr sind es genau 140 Jahre, dass die Bauarbeiten für die Streckenführung zwischen Aschau und Prien begonnen haben.

Auf Betreiben des Nürnberger Industriellen Dr. Theodor von Cramer-Klett begannen im Jahr 1877 die Bauarbeiten. Cramer-Klett, ein Wohltäter für das Priental, hatte zwei Jahre zuvor Schloss und Besitz Hohenaschau von der Gewerkschaft Achthal-Hammerau erworben. Neben dem ökonomischen Aspekt, den Cramer-Klett vorwiegend im Auge hatte, brachte der Bahnlinien-Bau dem ganzen Priental einen entscheidenden Impuls in Richtung Tourismus. Noch bis heute reisen Gäste auf den Schienen ins Priental und genießen die Strecke.

Passend dazu gibt es im Rahmen vom Aschauer Markt am Wochenende, 2./3. September, eine Modellbahn-Ausstellung der Eisenbahnfreunde Chiemgau. Gezeigt werden dabei unter anderem die Bahnstrecke Aschau-Prien und zwei Gastanlagen in Koffern. Geöffnet ist diese Ausstellung jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Turnhalle. Weitere Infos gibt es bei der Tourist-Info Aschau unter Telefonnummer 08052/90490.re

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