Entscheidung zur Schulsanierung

Deutliches „Ja“ zur Machbarkeitsstudie

von Redaktion

Die Gegner hatten eine Kostenexplosion befürchtet und eine bedarfsorientierte Sanierung der Eiselfinger Schule ins Gespräch gebracht. Durchgesetzt haben sich letztlich aber die Befürworter einer Machbarkeitsstudie, die den Sanierungsaufwand genau ermitteln soll.

Amerang – Der Gemeinderat in Amerang hat sich jetzt bei nur zwei Gegenstimmen für die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie zur Ermittlung des Sanierungsumfangs des Eiselfinger Schulgebäudes ausgesprochen. Die Mitglieder des Ameranger Gemeinderats drängten aber darauf, dass auch Teilsanierungsmöglichkeiten mitausgearbeitet werden sollen.

Erfahrungen mit

der Gemeindehalle

Die Projekt-Gegner hatten nämlich Bedenken, dass bei der Machbarkeitsstudie am Ende eine große und teure Generalsanierung stehe, die den Schülerzahlen und auch den vorhandenen Räumlichkeiten nicht gerecht werde. Sie sprachen sich dafür aus, nach modernsten Standards, aber bedarfsorientiert zu sanieren. Das Geld für die Machbarkeitsstudie könne eingespart werden.

Die Befürworter sprachen sich aufgrund der Erfahrungen bei der Sanierung der Gemeindehalle für die Studie aus. So sei im Vorfeld schon vieles abgeklärt. Dazu liegt dem Mittelschulverband Eiselfing ein Angebot eines Architektenbüros vor. Das Gesamthonorar beträgt 88371 Euro. Damit holte sich Amerangs Bürgermeister Gust Voit auch grünes Licht vom Gemeinderat. Aus seiner Sicht sollte der Rat aufgrund der Bedeutung der Angelegenheit frühzeitig eingebunden werden.

Letztendlich entscheide aber der Mittelschulverband der zugehörigen Gemeinden Eiselfing, Schonstett und Amerang. Demnach sollen die Planungsleistungen in der nächsten Sitzung des Verbands im Oktober beauftragt werden.

Im beschlossenen Haushaltsplan 2017 des Mittelschulverbandes wurden die Planungskosten berücksichtigt und über eine Investitionsumlage an die Mitgliedsgemeinden entsprechend der Schülerzahl per Bescheid festgelegt. Die Finanzierung der Machbarkeitsstudie erfolgt über eine Investitionsumlage. Die Aufteilung erfolgt in einem ersten Schritt über das Verhältnis der Schülerzahlen aus dem Grundschulbereich und dem Mittelschulbereich und anschließend innerhalb des Mittelschulverbandes anhand der Schülerzahlen. Für die Gemeinde Amerang ist das mit Kosten von 18745 Euro verbunden.

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