Ärger über Schneckenpost

von Redaktion

Laufzeit von zehn Tagen keine Seltenheit

Frasdorf – Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller aus Frasdorf wies bei der Sitzung des Gemeinderats darauf hin, dass es beim Postversand der Gemeinde seit längerer Zeit Probleme gebe. Laufzeiten von zehn Tagen seien mittlerweile keine Seltenheit mehr. Diese langen Zeiten könnten auf keinen Fall akzeptiert werden.

Bereits mehrfach wurden Termine und Fristen versäumt, weil die entsprechenden Bescheide verspätet zugestellt wurden und ihre Empfänger nicht fristgerecht erreichten. Die Ladungen zur Gemeinderatssitzung würden den Gremiumsmitgliedern auch höchst unterschiedlich zugestellt. Alle Beschwerden bei der Post seien bisher erfolglos geblieben. Kein verantwortlicher Mitarbeiter des Dienstleistungsunternehmens könne sich diese höchst unterschiedlichen verlängerten Laufzeiten erklären. „Wir können doch nicht ins vorige Jahrhundert zurückgehen und uns einen Gemeindediener zulegen, nur damit die Post im Gemeindebereich und die Ladungen zu den Gemeinderatssitzungen wieder verlässlich und pünktlich zugestellt werden“, schimpfte Rathauschefin Steindlmüller.

Christine Domek-Rußwurm schlug vor, parallel zur Einladung per Post auch die Ladung per E-Mail zu versenden, um damit die form- und fristgerechte Ladung sicherzustellen. reh

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