Halfing/Griesstätt – Die Erneuerung und der Ausbau der stark sanierungsbedürftigen Staatsstraße 2079 von Griesstätt nach Halfing stand lange Zeit auf der Kippe. Aufgrund der vielen Staatsstraßenbaumaßnahmen und den damit gebundenen Finanzmitteln war die Finanzierung nicht gesichert. Doch jetzt gibt es für alle, die regelmäßig über die Holperstrecke fahren, gute Nachrichten.
„Ich freue mich mitteilen zu können, dass bei meinen Finanzverhandlungen mit der obersten Baubehörde des Freistaats nunmehr die Finanzierungszusage des Freistaates fest vereinbart werden konnte und der Bau nun doch vorzeitig beginnen kann“, erklärte jetzt der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner (CSU). „Danken muss ich den Landwirten und Grundstückseigentümer, die problemlos die notwendige Grundstücksangelegenheit ohne Planfeststellung ermöglicht habe, nur deshalb konnten wir frühzeitig beginnen“, ergänzte der CSU-Abgeordnete seine Ausführungen.
In einem ersten Bauabschnitt erstrecken sich die Arbeiten zunächst auf den etwa 1900 Meter langen Teil von Griesstätt bis zur Einmündung nach Kornau kurz vor Weichselbaum. Neben der Erneuerung der Straßendecke wird die gesamte Fahrbahn auch um knapp einen Meter verbreitert.
5000 Fahrzeuge pro Tag unterwegs
„Durch eine durchschnittliche Belastung von fast 5000 Kraftfahrzeugen pro Tag sind auf diesem Straßenverbindungsstück teils große Schäden entstanden“, schilderte Axel Reinicke vom Straßenbauamt die Schäden an der Strecke. Mit der Finanzierungszusage könnten nun die Bauarbeiten beginnen und damit die Verkehrssicherheit erheblich verbessert werden, so Stöttner.
Für den Abgeordneten, der sich als Mitglied des Haushaltsausschusses im bayerischen Landtag unter anderem um die Förderung für Arbeiten an den Staatsstraßen im Landkreises Rosenheim kümmert, stehen Infrastrukturprojekte ganz oben auf der Agenda: „Für den ländlichen Raum ist vor allem eine solide Infrastrukturpolitik von enormer Bedeutung. Nur so können wir unseren Wirtschaftsstandort auch langfristig attraktiv halten.“re