Gottesdienst in Nussdorf

Flüchtlinge engagierten sich

von Redaktion

Nußdorf – Überall in der Welt wird auf irgendeine Weise Erntedank gefeiert. Dieser Gedanke lag heuer dem Erntedank-Gottesdienst in Nußdorf, den Pfarrer Christoph Rudolf zelebrierte, zugrunde. So erklangen englische, spanische und italienische Lieder, die Chor und Gemeinde, von Pia Hausner an der Orgel begleitet, sangen.

Bei der Lesung wurde von Pastoralassistentin Maria Steindlmüller ein Globus als sichtbares Zeichen der Internationalität in den Mittelpunkt gestellt. Auch die Fürbitten gingen auf den Gedanken des Teilens und Dankbarseins ein, der seit vielen Jahren in der Aktion Minibrot bewusst gemacht wird. Das Besondere dieses Gottesdienstes war aber sicher die Anwesenheit nigerianischer Asylbewerber. Sie leiteten das Halleluja mit ihrem Trommeln ein und sangen am Schluss zusammen mit zwei Mitgliedern des Helferkreises und einigen Trommlern ein afrikanisches Lied. Im Namen aller hier lebenden Geflüchteten bedankte sich ein Kenianer bei der Nußdorfer Bevölkerung und als er seinen Dank mit einem „Vergelt’s Gott“ endete, gab es echten Beifall. Die Initiative für diesen Gottesdienst ging vom Chor unter Leitung von Renate Pröbstl aus, die auch die Asylbeauftragte der Gemeinde ist.re

Artikel 1 von 11