„Flüchtlingselend“ nannte der Maler Thomas Baumgartner 1914 sein Bild französischer Zivilisten, die aus dem Kampfgebiet zwischen den deutschen und französischen Truppen evakuiert wurden. Es ist ihnen nicht viel geblieben – das ganze Fluchtgepäck der sechsköpfigen Familie ist in einem Betttuch zusammengebunden. 100 Jahre später ist die Situation der Kriegsflüchtlinge vergleichbar, auch sie haben vielfach wenigstens ihr Leben gerettet. Nikolaus Zeitler und Günther Herrmann stellten in langer Vorarbeit die Ausstellung in der Aschauer Schlosseinkehr zum 125. Geburtstag von Thomas Baumgartner mit Leihgaben aus Privatbesitz zusammen. Die Ausstellung ist noch am heutigen Samstag und morgigen Sonntag, jeweils von 10 Uhr bis 18 Uhr, zu sehen. Foto reh