Aschau – „Die Aschauer Kinder konnten im Sommer allerhand erleben“, bedankte sich Aschaus Bürgermeister Peter Solnar bei der Abschlussbesprechung zum Aschauer Ferienprogramm. „Ohne die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Vereinsvertreter und der Privatpersonen wäre uns die Durchführung so vieler Angebote für die Kinder nicht möglich gewesen.“ Zum Abschluss des Ferienprogramms lud die Gemeinde alle Helfer zu einer Brotzeit ein.
24 Aktionen mit insgesamt 284 Plätzen bot das Ferienprogramm in seiner 27. Auflage. Erstmals organisierte Florian Wiedmann aus Innerwald das gesamte Programm und stellte es für die Kinder zusammen. Erstmals konnten sich die Teilnehmer zudem über das Internet zu den Veranstaltungen anmelden. „gerade dieses Angebot kam bei allen sehr gut an“ berichtete Amtsleiterin Elisabeth Linhuber, nur noch wenige Teilnehmer meldeten sich unmittelbar im Rathaus an.
Besuche bei der
Polizei der Renner
Die Aschauer Kinder im Grundschulalter nutzten das Angebot rege. Mit 210 Plätzen waren über drei Viertel des Programms ausgebucht. Dabei gab es echte Renner wie die Besuche bei der Polizei und der Wasserschutzpolizei in Prien und bei der Patenkompanie der Bundeswehr in Bad Reichenhall sowie die Wanderung durch den Bergwald zur Hofalm mit Josef Rinner von der Jagd- und Forstverwaltung Cramer-Klett.
Auch wenn in den Ferien nicht soviel gelernt werden soll – wie man Brot backt, wie die Fledermäuse ihre Beute finden und was die Bienen in Wald und Flur tun, wollten viele Kinder dann doch unbedingt wissen. Und dann gab es noch Angebote für Erlebnisse, die man sonst nicht machen kann oder darf, wie Porzellanmalen, Schnupperkurse beim Bogenschießen, bei den Stockschützen oder beim Luftgewehr- und Pistolenschießen.
Für Flechtfrisuren interessierten sich vor allem die jungen Mädchen, der Kinderkochkurs, die Schnupperkurse Tennis und Gitarre sowie der Spaziergang mit Alpakas zog Buben und Mädchen gleichermaßen an. Lediglich zwei Veranstaltungen mussten mangels Teilnehmerzahl ausfallen.
Online-Anmeldung wird beibehalten
Wiedmann und die meisten Betreuer und Gruppierungen erklärten sich spontan bereit, auch im kommenden Jahr beim Ferienprogramm mitzuwirken. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden Bernau und Prien soll aufrecht erhalten werden. Die Anmeldung über das Internet hat sich bewährt und wird ebenfalls fortgesetzt. reh