Riedering – Ganz allein war der Landwirt am 1. April 2015 bei Fällarbeiten im Wald gewesen, als ein gefällter Baum so unglücklich fiel, dass Summerer unter ihm eingeklemmt wurde. Hilflos lag er vier lange Stunden unter dem Stamm eingeklemmt, bis ihn sein Sohn fand. Summerer hatte dadurch nicht nur viel Blut verloren sondern auch schwere innere Verletzungen erlitten. Er war zudem lebensbedrohlich unterkühlt. Seine Körpertemperatur betrug nur noch 32 Grad Celsius.
Wie durch ein Wunder wurde der Verunglückte nach einem 16-wöchigen Krankenhausaufenthalt und zahllosen Operationen wieder vollständig gesund. Aus Dankbarkeit errichte der Landwirt daraufhin eine Kapelle.
Viele Freunde unterstützen ihn bei seinem Vorhaben und in einer Spendenbüchse kamen zusätzlich 1500 Euro zusammen. Diese Summe wurde nun verteilt, die Responder Söllhuben bekamen 500 Euro, die freiwillige Feuerwehr 500 Euro und 500 Euro wurden für die Ausstattung der kleinen Kapelle verwendet.
Eine Votivtafel erinnert an den schweren Unfall
Eine Votivtafel erinnert im Innern des Kirchleins an das schreckliche Erlebnis. Weitere Heiligenfiguren und Sitzbänke laden zum besinnlichen Verweilen ein.
Jetzt kamen Abgesandte der Responder Söllhuben und der Freiwilligen Feuerwehr Söllhuben mit der Familie Summerer zusammen, um sich gemeinsam noch einmal über das glückliche Ende dieses schlimmen Unfalls zu freuen. „Ich bin froh, dankbar und glücklich, dass mich Gott beschützt hat“, beschrieb Summerer seine Gefühle.