Neues zu alternativen Heilmethoden

von Redaktion

Klinik-Delegation Bad Trissl zu Gast in Korea

Oberaudorf – Auch in Korea findet eine Synthese aus traditionell orientalisch/koreanischer Medizin mit einer dort streng nach amerikanisch/westlichem Vorbild etablierten Schulmedizin statt, die bei der Bevölkerung auf eine sehr hohe Akzeptanz trifft. Aus historischen Gründen wird die traditionell koreanische Medizin unbedingt und streng gegen chinesische und japanische Medizin – als eigenständiges Medizinsystem – abgegrenzt.

Vor diesem Hintergrund wurde vor einigen Jahren die Deutsch-Koreanische Gesellschaft für Komplementärmedizin gegründet. Der deutsche Komplementärmediziner Dieter Hager hatte dieses Projekt initiiert. Jetzt wurde das Dr. Hager Memorial Hospital in Hwasun bei Gwangju für onkologische Patienten eröffnet und durch ein zweitägiges, international besetztes Symposium eingeweiht. Deutsche Komplementärmedizin und ihre führenden Vertreter genießen in Korea ein außergewöhnlich hohes Ansehen.

Dr. Peter Holzhauer, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und Komplementärmedizin in der Klinik Bad Trissl, war Teil der deutschen Referentendelegation und nahm mit mehreren Beiträgen zum Thema Mikronährstoffe in der onkologischen integrativen Behandlung von Patientinnen mit Mammakarzinom teil.

Es wurden Krankenhäuser in Gwangju, Hwasun und später in der 20-Millionen- Metropole Seoul besucht. Auch hier fanden Vorträge und Präsentationen der deutschen Delegation zum Thema Komplementärmedizin in der Onkologie sowie rege Gespräche mit den koreanischen Kollegen statt. Es wurde eine enge wissenschaftliche Kooperation zum Thema einer integrativen Komplementärmedizin in der Onkologie vereinbart. re

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