Obing – Eine ausführliche Diskussion ergab sich im Obinger Gemeinderat aus einer Anfrage in der Bürgersprechzeit von Familien, deren Häuser in Nachbarschaft des im Bebauungsplan „An der Schalkhamer Straße“ zur Auflage gemachten Lärmschutzwalls liegen. Die Bürger beklagen, dass sie in die Überlegungen zur Ausgestaltung der Lärmschutzeinrichtung nicht einbezogen worden waren, obwohl ihre Lebensqualität durch das Bauwerk stark beeinflusst sei. Konkret ging es ihnen um das Material der Lärmschutzelemente, die auf dem Wall aufgebracht werden sollen.
Der Obinger Rat hatte sich für schallabsorbierende Betonelemente entschieden – die Anwohner sähen hier lieber Glaselemente, die ebenfalls den geforderten Standards entsprechen. Diese würden allerdings laut Bürgermeister Sepp Huber die Lärmschutzeinrichtung um etwa 15000 Euro verteuern.
Laut Gremiumsmitglied Hans Schloder stelle sich zudem die Frage nach der Reinigung der Glaselemente, die Folgekosten verursachen würde. Daraufhin kündigten die Anwohner an, sich um die Reinigung und Pflege zu kümmern und demnächst einen Vorschlag zu machen, wie sie sich an den Mehrkosten beteiligen könnten.igr