Innkreis-Sängerfest mit zehn Chören in Neubeuern

Sangesfreuden in Polizeibegleitung

von Redaktion

Nicht der Wettstreit, sondern die Liebe zur Musik hat jetzt wieder zehn Chöre auf der Bühne bei Innkreis-Sängerfest in Neubeuern zusammengebracht. Erstmals war auch der Polizeichor des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd vertreten.

Neubeuern – Zehn Chöre des Innkreis-Sängerbundes trafen sich jetzt in der Beurer Halle in Neubeuern zu ihrem Sängerfest. Der Vorsitzende Otmar Nau begrüßte die Gäste, unter ihnen auch Rosenheims Landrat Wolfgang Berthaler sowie Neubeuerns Bürgermeister Hans Nowak, in der vollbesetzten und festlich geschmückten Beurer Halle. Das Sängerfest ist für die Teilnehmer kein Wettstreit der Chöre, sondern ein freundschaftliches und gemütliches Zusammentreffen der Mitgliedsvereine des Innkreis-Sängerbundes sowie zahlreicher Gäste.

Begonnen hat den Reigen der Chöre der Männergesangverein Schloßberg mit Chorleiterin Marion Hummel und dem Sängerspruch: „Was uns eint als deutsche Brüder“ sowie „Frisch gesungen“ und „Hoam sollte i‘ geh‘“, einem Kärntner Volkslied. Der Männergesangverein Vogtareuth mit seinem langjährigen Chorleiter Sepp Rumberger, dem ältesten Mitglied des Innkreis-Sängerbundes, sang „Lebe dein Leben“ und Wisst’s, wo meine Heimat ist“. Die wunderschöne italienische Volksweise „Ma come bale bene bimba“ und „Mei Vater sei Haus“ brachte der Männergesangverein Amerang mit Dirigenten Josef Huber zu Gehör.

Die Hausherren, die Musikgemeinschaft Neubeuern, trat mit einem jugendlichen Ensemble auf. Es spielte den „Gföller Marsch“ und den „Halbwalzer aus Prien“. Im zweiten Teil des Konzerts intonierten die Schüler die Lausbubn-Polka und „Die scheene Nanni“, was den Nachwuchssängern viel Beifall einbrachte.

Der Männergesangverein Griesstätt präsentierte zunächst den Oldie „Aber dich, gibt’s nur einmal für mich“, ehe beim russischen Volkslied „Kalinka“ Sänger und Dirigent Franz Burger ihr ganzes Temperament bewiesen. Der Männergesangverein Halfing gab zwei Lieder vom Wein zum Besten, zum einen „Ein König ist der Wein“, zum anderen das altbekannte Lied „Aus der Traube in die Tonne“. Dirigiert wurde der Chor von Schorsch Meier. Der Musik-und Gesangverein Prutting mit Marion Hummel als Chorleiterin erfreute die Besucher mit „Der alte Kakadu“ und dem Schlager „Ich wollt ich wär ein Huhn“ von Peter Kreuder.

Erstmals in der Geschichte des Innkreis-Sängerbundes trat zudem der Polizeichor des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beim Innkreis-Sängerfest auf. Sehr gespannt war das Publikum auf den gemischten Chor der Polizei, der mit den Liedern „Lollipop“ und „Die Getränke sind frei“ die Bühne betrat.

Gewohnt stimmgewaltig präsentierte sich der Männergesangverein Brannenburg unter der Leitung von Toni Fellner. „Wann Mannerleit singen“ und „Was war’s denn ums Leben ohne Jag’n“ trug der Chor vor, der vom Duo Evi und Schorsch an Ziach und Gitarre begleitet wurde.

Anspruchsvolle Stücke hatte sich der Männergesangverein Liederkranz Aising ausgesucht. Der „Griechische Wein“ von Udo Jürgens und „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern hatten intensiver Probenarbeit bedurft, wurden von den Sängern aber souverän und mit viel Leidenschaft von Dirigentem Erich Declara und seinen Sängern vorgetragen.

Den Schlusschor bildete der Männergesangsverein Kiefersfelden. Er sang mit kräftigen Stimmen die bayerischen Lieder „Auf der Alm bei der Zirm“ und „Wenn du durchgehst durchs Tal“. Dirigent Schorsch Seliger leitet auch das Schlusslied, den „Andachtsruf“, den alle mitsangen.

Eine besondere Aufgabe hatte zudem der Vorsitzende Nau, der Rupert Sigl, feste Größe im Griesstätter Chor und Führungsstimme im ersten Tenor, auszeichnen durfte. Er überreichte dem Griesstätter Sänger für seine 60-jährige Mitgliedschaft beim Innkreis-Sängerbund die silberne Lyra mit Eichenkranz und eine Urkunde.re

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