Pittenhart – Überaus viele Trauergäste nahmen jetzt Abschied von Franz Krutzlinger aus Pittenhart und geleiteten ihn zu seiner letzten Ruhestätte. Pfarrer David Mehlich, der den Trauergottesdienst zelebrierte, zeichnete in seinem Nachruf den Lebensweg des Verstorbenen nach.
In Pittenhart zur
Welt gekommen
Geboren wurde Franz Krutzlinger am 16. Juni 1940 in Pittenhart und wuchs mit zwei Geschwistern auf. Eine zufriedene Kindheit durfte er erleben. Nach der Schulzeit machte er eine Maurerlehre und 1963 folgte die Meisterprüfung. 1962 heiratete er seine Maria, die ihm die vier Kinder Maria, Silvia, Franz und Petra schenkte. Zehn Enkel und ein Urenkel vervollständigten das Familienglück.
Das Baugeschäft seiner Eltern, das er 1970 übernommen hatte, musste er später aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er bei der Stadt Traunreut .
Zu seinen Hobbys gehörten das Fotografieren und seine Mitgliedschaft bei den Auerhahnschützen. Dort war er viele Jahre in der Vorstandschaft, darunter 15 Jahre Erster Schützenmeister. 1988 wurde er zum Ehrenschützenmeister ernannt. Daneben gehörte sein Leben der Jagd und dem Hundewesen. Als passionierter Jäger liebte er die Natur, hegte Wald und Wild und ging gerne in die Berge.
Letzten Bruch
ans Grab gelegt
Nach der Einsegnung sprach Schützenmeister Sebastian Esterlechner ehrende Worte für den verstorbenen Ehrenschützenmeister und legte einen Kranz nieder. Hegeringleiter Franz Hofmann dankte Krutzlinger im Namen der Jägerschaft und der Kreisgruppe Traunstein für sein Wirken in der Jägerschaft, als Revierleiter, Hundeführer und beim Hegering. Viele Jäger legten symbolisch den letzten Bruch ans Grab und verabschiedeten sich unter den Klängen der Jagdhornbläser, die ein letztes Halali ertönen ließen. hpi