Aschau – Die Gemeinde Aschau bereitet sich bereits auf die Anforderungen von morgen vor: Bürgermeister Peter Solnar und der Kommunalbetreuer des Unternehmens Amplus AG Dr. Johannes Böhm unterzeichneten im Rathaus den Kooperationsvertrag zum Bauabschnitt II des Breitbandausbaus für das schnelle Internet.
Nach der Fertigstellung dieses Projekts verfügen künftig rund 120 Adressen über ideale Bandbreiten für moderne Internet-Services wie IPTV, Cloud-Applikationen und Streaming-Dienste. Gewerbetreibende können sich mit festen IP-Adressen, bedeutend höheren Upload-Raten und überdurchschnittlicher Netzstabilität für das neue Internetzeitalter rüsten.
Mit knapp elf Kilometer Glasfaserkabel stellt der niederbayerische Internetanbieter die schnelle Verbindung her. Anstatt weiterhin auf die bald veraltete „letzte Meile Kupfer“ zu setzen, investiert die Kommune die Fördergelder in die mit FTTB (Fibre to the Building) nachhaltige Art des Breitbandausbaus.
Die Gemeinde Aschau ist das erste Ausbauprojekt der Amplus AG im Landkreis Rosenheim. In den Ortsteilen Weiher, Seehaus, Bucha, Innerkoy, Vordergschwendt, Hintergschwendt, Reichenau, Schweibern, Mitterleiten, Aschach und Grenzhub verlegt der Breitband-Anbieter Rohrverbände mit sogenannten Speedpipes in die Anwesen. Alle Grundstücke sollen nach Angaben des Unternehmens durch diese Baumaßnahme eine erhebliche Wertsteigerung erfahren und von Übertragungsraten von 200 Megabit pro Sekunde profitieren.
Mit der Entscheidung für das niederbayerische Unternehmen schloss der Aschauer Gemeinderat das Auswahlverfahren ab. Die Wirtschaftlichkeitslücke für diese Stufe des Breitbandausbaus der Gemeinde beträgt 396390 Euro. Einen Großteil der Summe deckt das Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung, den Rest teilen sich die Kommune und der Netzbetreiber. reh