Vom Bus in Untersuchungshaft

von Redaktion

Bundespolizei nimmt gesuchten Albaner fest

Kiefersfelden/München – Bundespolizisten haben am vergangenen Freitag bei Grenzkontrollen einen gesuchten Dieb auf der A93 festgenommen. Dies wurde nun in einer Presseveröffentlichung mitgeteilt. Der festgenommene Albaner steht im Verdacht, vor rund zwei Jahren eine Handtasche aus einem abgestellten Wagen entwendet zu haben. Er sitzt nun hinter Gittern.

Die Beamten kontrollierten am Morgen bei Kiefersfelden die Insassen eines Reisebusses, der von Rom nach München unterwegs war. Bei einem 20-Jährigen schlug der Fahndungscomputer Alarm. Gegen den albanischen Staatsangehörigen lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München vor.

Seit 2015 gesucht

Der junge Mann wird verdächtigt, im Herbst 2015 ein in München abgestelltes Fahrzeug aufgebrochen zu haben, indem er die hintere Seitenscheibe einschlug. Anschließend soll er die auf dem Rücksitz liegende Handtasche der Autobesitzerin entwendet haben. Es entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro. Die gefundenen Beweise führten auf die Spur des Albaners. Da sich der Verdächtige inzwischen offenbar ins Heimatland abgesetzt hatte, wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Die Bundespolizisten nahmen den mutmaßlichen Dieb fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim ein. Dort wird er sein Strafverfahren wegen schweren Diebstahls abwarten müssen, hieß es weiter.re

Artikel 6 von 11