Haushalt: Eggstätter Gemeinderat zieht Zwischenbilanz

Bislang keine Kredite benötigt

von Redaktion

Bislang weniger Einnahmen bei der Gewerbesteuer als geplant hat die Gemeinde Eggstätt zu verzeichnen.

Eggstätt – Auf der jüngsten Sitzung des Eggstätter Gemeinderates präsentierte Bürgermeister Hans Schartner für den erkrankten Kämmerer Christoph Kraus den Haushaltszwischenbericht. Schartner ging dabei kurz auf einzelne Positionen bei den Ein- und Ausgaben im Verwaltungs- und im Vermögenshaushalt ein.

So seien beispielsweise bei der Gewerbesteuer im Haushaltsansatz 674900 Euro angesetzt worden, man habe hier aber erst 511039 Euro eingenommen. Bei den Ausgaben fielen die Personalausgaben mit 1,242 Millionen Euro stark ins Gewicht. Beim Vermögenshaushalt erwähnte Schartner unter dem Stichwort Ausgaben mehrere Punkte wie beispielsweise den Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung, die Schulen und die Bauleitplanung. Somit ergebe sich in der Bilanz im Verwaltungshaushalt zwar ein Überschuss von 430312,61 Euro, gleichzeitig aber auch im Vermögenshaushalt ein Fehlbetrag in Höhe von 49937,80 Euro.

Schartner verwies auf den Schuldenstand. Dieser habe Ende September 1,607 Millionen Euro betragen. Das seien pro Einwohner 553,04 Euro. Die Tilgung betrage 281858,72 Euro, die Zinsausgaben schlagen mit 46093,31 Euro zu Buche, so Schartner weiter. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben sei zwar nach dem Haushaltsplan 2017 auf 805500 Euro festgesetzt worden, aber bisher noch nicht in Anspruch genommen worden, so Schartner abschließend.

Somit ergebe sich im Gemeinderat ein derzeitiger Kassenbestand mit einem Plus in Höhe von 418857,84 Euro. Der Gemeinderat nahm die Zahlen zur Kenntnis und billigte diese einstimmig.

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