Junge Musikanten ausgezeichnet

von Redaktion

Versammlung des Fördervereins in Atzing

Prien/Frasdorf – Der Musikförderverein Wildenwart ist nach wie vor sehr aktiv. In der Jahresversammlung im Vereinshaus in Atzing spielte neben der Jugendblaskapelle erstmals auch die Zwergerlkapelle unter der Leitung von Eva-Maria Gruber zur Einstimmung auf. Vorstand Jakob Steiner und seine Vorstandschaft berichteten von vielen, oft stillen, aber allesamt wertvollen Aktivitäten zum Wohle der Blasmusikförderung im Bereich der ehemaligen Gemeinde Wildenwart mit Unterstützung der Gemeinden Prien und Frasdorf.

Dem Schriftführerbericht von Astrid Sandner folgte eine Information von Helen Kink zum wachsenden Instrumentenbestand. Für die verschiedenen Instrumente gibt es Leihverträge mit einer Kaution, die nach Reinigung und einwandfreier Rückgabe wieder zurückgezahlt wird.

Von höheren Ausgaben als Einnahmen sprach Kassiererin Irmi Aicher in ihrem Bericht.

Jugendleiterin Eva-Maria Gruber berichtete von einer neuen Bläserklasse an der Grundschule Frasdorf, von regelmäßigem Klassenmusizieren mit der Zwergerlkapelle und von ersten öffentlichen Auftritten dieser Nachwuchstruppe. Und sie erinnerte daran, dass der Nachwuchs ein Wochenende im Trachtenkulturzentrum im niederbayerischen Holzhausen verbrachte. „Es waren zwei schöne Tage mit intensiven Proben, mit Grillen und Gesprächen am Lagerfeuer. Die Fahrt und der Aufwand haben sich gelohnt“, so die Jugendleiterin.

Der Zweite Vorsitzende des Musikfördervereins, Wolfgang Kink, teilte mit, dass 15 Kinder das Juniorabzeichen des Musikbundes mit Erfolg abgelegt hätten. Zweiter Bürgermeister Sepp Hollinger von der Gemeinde Frasdorf bekräftigte in seinem Grußwort die Bedeutung der Blasmusik für das ganzjährige Kulturleben in der Gemeinde. In seinem Bericht ging Vorstand Jakob Steiner auf das neue Musikantenheim ein, das in Abstimmung mit Schule und Gemeinde immer wieder neue Arbeiten erfordere.

In der freien Aussprache stellte sich Bernhard Henke als Zweiter Vorstand der Schule der Künste in Frasdorf als Schlagzeuglehrer vor. Er bot eine enge Zusammenarbeit seiner Schule der Künste mit dem Musikförderverein an.

Vorstand Helmut Rosenwink von der Erwachsenen-Kapelle lobte den Förderverein für dessen großes Engagement. Er forderte die Eltern der Kinder und Jugendlichen auf, sich selbst bei Veranstaltungen ein Bild vom Können des Nachwuchses zu machen. hö

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