Der Dorfladen kommt gut an

von Redaktion

Bereits 25000 Kunden seit Eröffnung in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen – Eine kleine, aber gut sortierte Produktpalette, engagierte Mitarbeiter, ein Café nebenan und eine „Heiße Theke“ für eine schnelle Stärkung – das alles vereint der Dorfladen in Pfaffenhofen, der knapp ein halbes Jahr nach seiner Eröffnung den 25000. Kunden begrüßen durfte. „Wir wachsen z‘sam“, freut sich das Team.

„Erstes Anliegen unseres Dorfladens ist die Nahversorgung mit Produkten des täglichen Bedarfs. Unser Team versucht, den Wünschen gerecht zu werden, die an uns herangetragen werden“, so die Marktleiterin Selina Leitner. In erster Linie würde bei der Sortimentsgestaltung auf die Belieferung durch regionale Anbieter geachtet. „Die Kunden belohnen das durch ihre Treue“, weiß sie zu berichten.

Das ist nicht immer leicht, aufgrund von umfassender Vielfalt in den großen Märkten sei es schon sehr schwer, immer das Richtige zu treffen, so Geschäftsführer Toni Link mit einem Augenzwinkern. Natürlich habe es hier das eine oder andere Startproblem gegeben. Durch laufendes Hinterfragen bei den Ladenbesuchern habe man aber schnell ein Sortiment zusammengestellt, dass die meisten Wünsche der Kunden abdecke. Trotzdem solle auch dies immer wieder überarbeitet und aktualisiert werden. Man sei hier auf einem guten Weg, freut sich Volker Schmidt, der die personellen Belange des Ladens führt.

Die stetig steigende Akzeptanz durch die Kunden sei der Beweis. Und die Kunden sind treu, wie der 25000. Kunde belegt.

Frische ist Trumpf

Regionalität, Frische und Kundenzufriedenheit sind die Marken, die die engagierte Marktleiterin als strenge Vorgabe festgelegt hat. Diese Pflichten ständig im Auge zu behalten, sei ihr ein ständiges Anliegen, so Selina Leitner. „Dies ist ein Dorfladen, kein Großmarkt“, sagt sie und gibt zu, die Lagerkapazitäten seien schon sehr eingeschränkt. Andererseits wolle man ohnehin lieber mit Frische und regionalen Produkten punkten.

Erst vor kurzem wurde das integrierte Dorf-Café richtig in Betrieb genommen und eine kleine Frühstückskarte aufgelegt. Sie erfreue sich steigender Beliebtheit, erzählen die Mitarbeiterinnen.

Die Frage, ob denn mehr Angebot, mehr Ladenfläche wünschenswert seien, beantworten viele Besucher abschlägig. Nein, das wollen sie auf keinen Fall. Es wäre dann kein Dorfladen mehr. Die Kunden schätzen den freundlichen Kontakt zu den Mitarbeitern mehr als ein umfassendes Warenangebot, so eine Kundin.

Das Müllkonzept des Dorfladens sei ebenfalls höchst erfreulich. Durch bestmögliche Vermeidung weiß man hier die Verpackungsmengen in Zaum zu halten. „Immer geht’s natürlich nicht, das verbieten manchmal einfach die Hygienevorschriften, aber wir tun unser Mögliches“, so Leitner erfreut.re

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