Polizeikontrolle am bahnhof brannenburg

„Ein besorgniserregender Trend“

von Redaktion

Radeln ohne Licht und mit dunkler Kleidung

Brannenburg – Die Polizei Brannenburg führte am vergangenen Dienstagmorgen eine Fahrradkontrolle am Brannenburger Bahnhof durch. Zwischen 6 und 7 Uhr wurden die ankommenden Radfahrer einer Kontrolle unterzogen. Neben guter Erkennbarkeit wurde auch auf ein Licht am Fahrrad geachtet. Doch Fehlanzeige, so die Polizei! Die Kontrollen verliefen anders, als von der Polizei erhofft. Von zehn Radfahrern waren fünf ohne jegliche Beleuchtung unterwegs und meist sehr dunkel gekleidet. „Ein besorgniserregender Trend“, so Polizeiobermeister Tobias Spindler.

Neben einem Verwarnungsgeld von 20 Euro ist die Gefahr sehr hoch, bei Dunkelheit übersehen und schwer verletzt zu werden. Die Vergangenheit zeigte, dass es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit Radfahrern kommt, wenn sie ohne Licht gefahren sind und zudem dunkel gekleidet waren. Spindler: „Daher ist es enorm wichtig, dass das Fahrrad den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Nur so ist es gewährleistet, dass man von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird.“

Die Polizei Brannenburg appelliert in diesem Zusammenhang an alle Radfahrer, sich getreu dem Leitsatz „sehen und gesehen werden“ zu kleiden und das Fahrrad auf „Vordermann“ zu bringen. Zudem sei der Einsatz einer retroreflektierenden Weste sinnvoll, da man dadurch einfach auffällt und gesehen wird. Ein Schutzhelm bietet eine sinnvolle Ergänzung und sollte mittlerweile Pflicht beim Fahrradfahren sein.

Zur Besserung der Verkehrssicherheit aller Straßenverkehrsteilnehmer werden in den nächsten Wochen durch die Polizei Brannenburg vermehrt stichprobenartige Fahrradkontrollen im Dienstbereich durchgeführt.re

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