Flintsbach – Ein einstimmiges „Nein“ war vom Flintsbacher Gemeinderat zu hören, als über einen Antrag für eine große unbeleuchtete Werbetafel abgestimmt wurde.
Der Antrag stammt von der Firma Plotzki-Außenwerbung, die für die Errichtung solcher Werbetafeln bundesweit bekannt ist. Die geplante Werbetafel sollte eine Breite von 3,78 Meter und eine Höhe von 3,82 Meter und somit eine Werbefläche von 9,5 Quadratmetern bedecken. Nach der Nutzungsbeschreibung sollte alle zehn bis zwölf Tage die Werbung wechseln. Als Beispiele wurde plakative Werbung für Baumärkte, Autowerbung und für Fastfood-Ketten genannt.
Kleines Bauernhaus
soll sichtbar bleiben
Als Standort hatten sich die Planer das südliche Ende des Parkplatzes, der für das Gasthaus „Falkenstein“ genutzt wird, vorgestellt. Dahinter steht ein Wohngebäude, das unter Denkmalschutz steht und derzeit saniert wird. Dieses ehemalige Kleinbauernhaus würde von der Werbetafel verdeckt.
„Nicht nur deswegen, sondern hauptsächlich auch aufgrund der erheblichen Größe der Werbefläche wird das dem Einfügungsgebot geschuldete und vertretbare Maß bei Weitem überschritten“, stellte Flintsbachs Erster Bürgermeister Stefan Lederwascher in dieser Angelegenheit fest. Dieser Meinung stimmten auch die anderen Gemeinderatsmitglieder zu.stv