Endorfer Strasse in Söllhuben saniert

„Mehrwert für den Ort geschaffen“

von Redaktion

Söllhuben – 2009 fiel der Startschuss für die Dorferneuerung Söllhuben, jetzt, gut acht Jahre später, ist eine der größten Straßenbaumaßnahmen der Gemeinde, nämlich die „Sanierung“ der Endorfer Straße, so gut wie abgeschlossen. Sichtlich erfreut zeigten sich denn auch bei der Einweihung der „neuen“ Endorfer Straße die vielen Gäste über die Neugestaltung. Beim Durchschneiden des weiß-blauen Bandes hörte man nur lobende Stimmen: „Definitiv ein Mehrwert für den Ort.“

Auch bei der kleinen Feierstunde beim Hirzinger gab es viel Lob und Dank von Bürgermeister Josef Häusler für die gelungene Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung, der Teilnehmergemeinschaft Dorfentwicklung und des Landkreises sowie der Planer und Straßenbauer. Der Gemeinderat sei stets hinter der Dorferneuerung gestanden und habe die Kosten schon im Finanzplan miteingestellt.

Häusler sprach seinen Dank auch für die Fördermaßnahmen von behördlicher Seite aus. Er bedankte sich zudem bei den Anwohnern, die die über sechs Monate dauernden Arbeiten geduldig ertragen hätten, und den Grundbesitzern, die durch das Abtreten von Grund diese Maßnahmen erst möglich gemacht hätten.

Martin Alexy vom Amt für ländliche Entwicklung und Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Dorfentwicklung, der von Peter Oster das Amt erst kurz vor Baubeginn übernommen hatte, zeigte sich ebenfalls zufrieden. Die Baumaßnahmen seien „Hand in Hand“ gelaufen und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung sowie mit den planenden und ausführenden Institutionen sei immer „vertrauensvoll und offen“ gewesen. Auch wenn noch der letzte Feinschliff wie Bankerl oder Fahrradständer fehlten, sei schon jetzt der geschaffene Mehrwert für den Ort deutlich sichtbar.

Gerhard Kippes, Abteilungsleiter Hoch- und Tiefbau vom Landratsamt Rosenheim, erklärte, dass die Fahrbahnerneuerung rund 400000 Euro gekostet habe und dass die Maßnahme im Rahmen des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) von der Regierung mit über 172000 Euro gefördert worden sei. Josef Bichler vom Bernauer Ingenieur-Büro Bichler & Klingenmeier ging auf die lange Planungszeit ein, in seinen Augen dennoch eine weise Entscheidung, „alles in einem“ anzugehen.

Dazu zählte er auf, was alles in diesem Jahr geschehen sei: So seien 450 Meter Wasserleitungen, 560 Meter Kanalrohre erneuert worden. 1800 Meter Leerrohre für die Breitbandversorgung wurden eingezogen, 400 Meter Gehweg und 500 Meter Kreisstraße erneuert und insgesamt 36 Stellplätze geschaffen. Auch einige Obstbäume, eine Linde und diverse Sträucher wurden angepflanzt und teilweise seien Stützmauern auf der östlichen Straßenseite und auch Zäune errichtet worden. elk

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