Neubeuern – Dass bayerische Volksmusik Spaß macht, zeigten die Kinder und Jugendlichen bei der neunten Auflage von „Boarisch singa und spuin“, veranstaltet von der Chorgemeinschaft Neubeuern. Zum Auftakt marschierten die beiden Kinderchöre auf die Bühne, um unter der Leitung von Pia Hausner das Stück „Drei kloane Mäus“ von den Biermösl Blosn vorzutragen – mit Antonia Donaubauer und Katharina Bichler als Solistinnen.
Die „Herzsolo-Gitarrenmusi“, bestehend aus Maria Hepfengraber, Johannes Böck und Marinus Paul, folgte mit der Laubegger Polka von Marinus Zimmerer. Die „Samerberger Sängerinnen“ mit Solvejg Lindner, Marlene Frey und Sophie Link – alles Sängerinnen der Chorgemeinschaft – trauerten dem Spätsommer mit dem Lied „Schöna Summa bist scho umma“ hinterher und sangen aus dem Fischbachauer Liederbüchl vom „End mit’m Summa“, wobei sie von Franz Pichler mit der Ziach begleitet wurden. Ein weiteres Stück der Biermösl Blosn stimmten vier Solistinnen aus dem Kinderchor an. Elisabeth Braun, Paula Bruckbauer, Lotte Metzger und Paulina Schmid brillierten mit dem Lied „Hinterm Baam, vorderm Baam“.
Ein besonderer Höhepunkt ist stets die Vorstellung eines ausgewählten Instruments. Heuer konnte Sepp Hornsteiner dazu gewonnen werden, den Konzertbesuchern die Gitarre als facettenreiches Instrument, die Gitarre näher zu bringen. Er präsentierte dem Publikum die Entstehung und Entwicklung der heutigen Gitarre und verwies dabei auf ihre umfassenden Anwendungsmöglichkeiten.
Quartett mit
Ziach und Tuba
Im Anschluss spielte die Sailerboch-Musi „Die schöne Nani“, ein Stück von Cornelia Schaborak, sowie den „Gföller Marsch“ von Georg Kaufmann. Das Quartett setzt sich aus Franziska Wolfrum am Hackbrett, Johannes Wolfrum an der Ziach, Johannes Böck an der Gitarre und Thomas Böck an der Tuba zusammen.
„Beim Himmibaua“ und „Unsre tapfre Feuerwehr“, beide Stücke abermals von den Biermösl Blosn, päsentierten die Notenknöpfe und Notenknöpfchen. Begleitet wurden sie dabei von Gundula Langer, die seit vielen Jahren die Kinderchöre musikalisch unterstützt. Den Abschluss gestalteten die „Samerberger Sängerinnen“ mit ihrem Lied „I suach an Tanza, 1-2-3“ von Elisabeth und Josef Radauer und forderten die Konzertbesucher dabei zum Mitsingen auf.re