Im Obinger Pfarrbüro hat sich das Pfarrkarussell gedreht

Gleich vier Neue auf einen Streich

von Redaktion

„Wir sind die Neuen“ – damit stellen sich Pirmin Willmann, Karin Scheitzeneder, Renate Hainz und Sylvia Pöschl vor. Seit Herbst verstärken sie den Pfarrverband und Kindergartenverbund und vervollständigen das Team mit den bewährten Kräften Alexandra Zierer und Angela Hofstetter.

Obing – Die Ansprechpartner für die Besucher des Pfarrbüros bleiben weitgehend die gleichen. Änderungen gibt es überwiegend für übergeordnete Gremien im kirchlichen und kommunalen Bereich. Denn hier greifen die neuen Strukturen.

Mehr Zeit für die Seelsorge – dafür soll die neue klare Trennung von seelsorgerischen und verwaltungstechnischen Aufgaben im Erzbistum München und Freising sorgen. Ein hohes Arbeitspensum und viele Aufgabenfelder machten vielen Geistlichen zu schaffen. Um die vielfältigen und stetig wachsenden Managementaufgaben effektiv bewältigen zu können, will die katholische Kirche ihre Pfarreien und Pfarrverbände nach und nach neu aufstellen. Deshalb stellt das Erzbistum München und Freising seinen Seelsorgern künftig hauptamtliche Verwaltungsleiter zur Seite, die sich um die administrativen Aufgaben kümmern. Festzuhalten bleibt aber, „dass die Aufgaben und Kompetenzen der verschiedenen Entscheidungsgremien nicht beschnitten werden“, sagt Pirmin Willmann. Der studierte Betriebswirt hat die Verwaltungsleitung des Verwaltungs- und Haushaltsverbundes im Pfarrverband Obing sowie Selige Irmengard in Eggstätt übernommen, nachdem er vorher in führender Position in der freien Wirtschaft tätig war. Der gebürtige Hochschwarzwälder lebt mit seiner Ehefrau und den drei Söhnen in Prien. Er ist nun zusammen mit den Kirchenverwaltungen für Rechnungslegung, Bauten, Personal, Organisation und Haushalt der Kirchenstiftung verantwortlich.

Unterstützt wird er dabei von Sylvia Pöschl. Die Verwaltungsangestellte war vorher lange Jahre an der Grund- und Mittelschule Obing. Pendant im Kindergartenträgerverbund ist Karin Scheitzeneder aus Pittenhart. Die studierte Betriebswirtin ist für alle administrativen Aufgaben im Kindergartenverbund mit den Einrichtungen St. Aloisius Pittenhart, St. Martin Kienberg, St. Gabriel Obing sowie im Kindergarten und Kinderhaus Arche Noah Schnaitsee verantwortlich. Wichtig ist der Mutter dreier Kinder, dass die Betreuungseinrichtungen wie bisher eigenständig agieren.

Das bewährte pädagogische Personal arbeite auch weiterhin nach den gewohnten Leitbildern und konzeptionellen Ansätzen. Für Eltern und Kinder ändert sich im Wesentlichen nichts. „Es bleibt ihr Kindergarten“, betont Scheitzeneder. Für alle Fragen rund um die Erziehung ist weiterhin das pädagogische Personal vor Ort zuständig.

Als Verwaltungsangestellte ist Renate Hainz aus Obing mit im Boot. Die gelernte Bankkauffrau ist für Buchhaltung und Sekretariat zuständig. Der gemeindeübergreifende Zusammenschluss der Kinderbetreuungseinrichtungen in Obing, Pittenhart, Kienberg und Schnaitsee wurde aufgrund der wachsenden rechtlichen und administrativen Vorgaben sowie der gesteigerten gesellschaftlichen Ansprüche notwendig.

Der Kindergartenverbund mit vorgeschrieben mindestens vier Einrichtungen ist dementsprechend eine betriebswirtschaftliche Maßnahme, die organisatorische Abläufe wie Personal-, Finanz- und Verwaltungsaufgaben bündelt, um die kirchlichen Kindertageseinrichtungen zukunftsfähig zu machen und die Pfarrer zu entlasten.

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