Leserbriefe zum Bericht „Wir haben den Verband nie gebraucht“ im Lokalteil:
Nicht der Verband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) liegt schief, die Vorstandschaft am Samerberg hat ihre Gruppe ins Rutschen gebracht. Die vielen guten Gründe und Aufgaben eines großen Frauenverbandes christlicher Prägung wurden genannt, nur wussten die Frauen vor Ort davon nichts. Warum? Weil ihnen Informationen vorenthalten, Fortbildungstermine ignoriert, Diözesan- und Dekanatstermine nicht bekannt gegeben wurden. Gott sei Dank erhalten seit 2017 alle KFD-Frauen des Diözesanverbandes die Mitgliederzeitschrift und können sich so über KFD-Arbeit informieren.
Maria Wolf
Tacherting
Liebe Frauen aus Samerberg und Bad Endorf, ihr seid wahrscheinlich alle schon in den Genuss der Errungenschaften gekommen, für die sich die KFD eingesetzt hat: Dass Mädchen Ministrantinnen werden dürfen, dass es Elternzeit für Mütter gibt, dass Frauen, die vor 1992 ein Kind geboren haben, einen zweiten Rentenpunkt bekommen. Keine Frau alleine kann so etwas durchsetzen – nur eine große Gemeinschaft von 500000 Frauen zusammen mit anderen Sozialverbänden.
Ihr hättet auch vor Ort viel von eurem Verband gehabt. Warum habt ihr euch nicht einmal im Jahr eine Bildungsreferentin – kostenlos – kommen lassen? Ihr hättet einen informativen Vortrag über Kirche, Umwelt oder Gesellschaftspolitik haben können. Ihr hättet euch weiterbilden können durch den Diözesanverband. Warum habt ihr dies nicht genutzt? Die KFD ist ein Verband, der für uns Frauen da ist. Übrigens – es gibt auch Einzelmitgliedschaften: Frauen können ohne Pfarrgruppe Mitglied bei der KFD werden – einfach beim Verband München-Freising melden!
Burgi Gühl
Tacherting