Raubling – Im Alter von 102 Jahren ist in einem Pflegeheim in Raubling Antonie Link verstorben. In Anerkennung ihrer Verdienste um die Musikerziehung der Jugend und der Pflege der Volksmusik wurde ihr zum 80. Geburtstag als erste Frau in Raubling die Bürgermedaille in Bronze verliehen. Über acht Jahrzehnte war Gerdi der alpenländischen Volksmusik verschrieben. Die Musikerziehung der Jugend und die Pflege der echten Volksmusik war für sie wichtig. So wurden unzählige Gruppen durch die musikalische Vielfalt, die sie konsequent durchzog, gefördert. Zu den bekanntesten Musikfreunden von Gerdi Link zählten Wastl Fanderl, Kiem Pauli, Ludwig Schmid, Wildy und Anette Thoma. Es war auch kein Preisschafkopfen ohne sie denkbar, wo sie viele Preise einheimste, ebenso im privaten Kreis mit Freunden. Das Socken-Stricken ging ihr von der Hand wie auch das Zitherspiel.
Pfarrer Arkadiusz Kolecki hielt in der Raublinger Heilig-Kreuz-Kirche den Seelengottesdienst, der vom Pfraundorfer Kirchenchor und den Pfraundorfer Dirndln musikalisch gestaltet wurde.
Gerdi gehörte auch dem Pfraundofer Kirchenchor lange Jahre als Altistin an.
In Endorf geboren, wuchs sie dort mit drei Schwestern und einem Bruder auf. Mit ihren Eltern und Bruder Hans zogen sie dann nach Pfraundorf. Bei der Urnenbestattung im Kirchdorfer Friedhof sprach Wimmer vom Endorfer Rauchclub mit Fahnenbegleitung Worte des Dankes für die Vereinstreue. ada