Integratives Paradebeispiel

von Redaktion

Viel Lob für den Aschauer Asylhelferkreis – Gemeinde vermisst Strategie

Aschau – Stolz berichtete Aschaus Bürgermeister Peter Solnar bei der Bürgerversammlung über das „tolle Engagement der Aschauer Bürger in allen Bereichen“: der Seniorenbeirat habe mit dem Bürgerbus und dem Repaircafé zwei große Lücken im Hilfsangebot geschlossen, der Asylhelferkreis habe auch über zwei Jahre nach seiner Gründung nichts von seiner Agilität verloren.

Aschau versorgt laut Solnar im Landkreis überdurchschnittlich viele Flüchtlinge. Dank der Arbeit der vielen Betreuer gebe es in Aschau keine schwerwiegenden Probleme bei der Integration. Mit spontanem Beifall bedankten sich die Besucher in der voll besetzten Festhalle bei den Mitgliedern des Helferkreises für ihre laut Solnar „tolle Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement“.

Zum weiteren Vorgehen in puncto Asylbewerber und Flüchtlinge hatte Bürgermeister Solnar keine neuen Informationen. Wie es in Zukunft weitergehen soll, wisse er nicht. Aschau habe bisher alle Anforderungen erfüllt. Nach einer Mitteilung aus dem Ministerium sollen Fehlbeleger künftig aus der Betreuung des Staates in die Zuständigkeit der Gemeinden übergehen.

Die Gemeinde organisierte vor Wochen eine Versammlung mit Bürgermeistern, Landräten, Abgeordneten und dem Ministerium, aber es gab keine mittel- oder langfristigen Lösungsansätze von Ministerin Emilia Müller rund ums Thema Asyl zu Fehlbelegern, Arbeitserlaubnissen, Zuzug, Finanzierungen Krippen, Kindergärten, Schulen und der Einbindung der örtlichen Verwaltung. reh

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