Zuschuss für Frasdorf

Durchblick im bunten Schilderwald

von Redaktion

In Frasdorf gab‘s die Bescherung schon ein paar Tage vor dem Weihnachtsfest: Denn für die einheitliche Beschilderung in der Region hat die Gemeinde jetzt Zuschüsse in Höhe von fast 10000 Euro bekommen.

Frasdorf – Landwirtschaftsdirektor Georg Baumgartner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim und der erste Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regionalinitiative Chiemgauer Seenplatte, Pittenharts Bürgermeister Sepp Reithmeier, brachten 9977 Euro Fördermittel aus dem Leader-Topf mit ins Frasdorfer Rathaus und überreichten Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller den Zuwendungsbescheid für das vorgesehene Projekt Vereinheitlichung und Angleichung der Schilder in der Gemeinde.

In Frasdorf sollen damit bis Ende 2019 die Ortseingangsschilder, die innerörtlichen Hinweisschilder und die Wegweiser an die Schilder des übrigen Leader-Gebietes rund um den Chiemsee angeglichen werden. Die Gemeinde Frasdorf hat für dieses Vorhaben Geldmittel in gleicher Höhe beizutragen.

LAG-Manager Christian Fechter von der LAG Chiemgauer Seenplatte und Gemeindearchivar Rupert Wörndl, der in Personalunion auch der Leader-Beauftragte der Kommune ist, hatten das erste Projekt der Gemeinde Frasdorf in zahllosen Besprechungen wasserdicht und haarklein vorbereitet, sodass es alle Anforderungen der Förderer aus den Reihen von Europa, von Bund und Land erfüllte.

Georg Baumgartner wies darauf hin, dass die Mittel aus dem Leader Topf zweckgebunden sind und zu keinem anderen Projekt der Gemeinde herangezogen werden dürfen. Der Zweck der Zuwendung sei ausschließlich die Förderung der Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Regionalinitiative Chiemgauer Seenplatte und eine Stärkung des Leader-Gebietes durch die Verwirklichung und die zweckentsprechende Nutzung verschiedener Investitionen durch die Gemeinde Frasdorf während der Zweckbindungsfrist.

Aufwertung

der Infrastruktur

lm Projekt soll eine einheitliche Beschilderung mit Ortsbegrüßungstafeln, lnnerortsbeschilderung, Wanderwegweisern und Radwegweisern nach den Standards der LAG Chiemgauer Seenplatte umgesetzt werden. Mit diesen neu konzipierten einheitlichen Schildern soll eine bessere Orientierung, Information und eine Aufwertung der Rad- und Wanderwegeinfrastruktur für Einheimische, Besucher und Touristen erreicht werden.

Wörndl wird nun in einem zweiten Schritt zusammen mit der Verwaltung im Rathaus die Ausschreibungsunterlagen vorbereiten und die notwendigen Schilder anschaffen. Das Anschrauben der verschiedenen Schilder an die diversen Halterungen dürfte zum Schluss das kleinste Problem sein.

Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller wies darauf hin, dass die Kommune bei diesen Projekten außerhalb der Pflichtaufgaben der Gemeinden voll auf die Mitarbeit von Ehrenamtlichen angewiesen sei. Die Personaldecke im Rathaus sei viel zu knapp bemessen, als dass diese arbeitsintensiven Maßnahmen nebenbei durch Mitarbeiter der Verwaltung erledigt werden könnten.

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