Pfarrkirche Neubeuern Mariä unbefleckte Empfängnis

Ohne Barrieren zum Gottesdienst

von Redaktion

Dass eine Pfarrgemeinde nur funktionieren kann, wenn sich Mitglieder ehrenamtlich engagieren, zeigte jetzt wieder die hohe Anzahl an Menschen, die bei der Pfarrversammlung in Neubeuern für ihr Engagement ausgezeichnet worden sind.

Neubeuern – Die Pfarrkirche Neubeuern feierte jetzt ihr Patrozinium „Mariä unbefleckte Empfängnis“. Der Festgottesdienst wurde mit der Spatzenmesse von Mozart, gestaltet vom Kirchenchor mit Orchester, gefeiert. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat die Pfarreimitglieder zur Pfarrversammlung in den Bürgersaal.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Michael Stuffer-Astner ging auf die Ereignisse der letzten vier Jahre ein und ließ einiges Revue passieren – von kirchlichen Festen über die Verabschiedung von Pfarrer Josef Reuder bis zur Begrüßung von Pfarrer Christoph Rudolph. Im Oktober wurden drei neue Wortgottesdienstleiter, Barbara Heinrich, Andrea Niedermeier und Hans Hepfengraber, begrüßt. Stuffer-Astner wies darauf hin, dass am 25. Februar ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt wird. Er berichtete, dass drei Mitglieder ausscheiden werden und bat um Vorschläge für Kandidaten.

Pia Hausner, Leiterin des Kirchenchors, ehrte Franz Leidl für 25 Jahre Orchesterdienst und Amalie Scherer für 50 Jahre als Chorsängerin. Ein großes „Vergelt’s Gott“ richtete Pfarrer Christoph Rudolph an Benedikta Ackermann, die nach 25-jähriger Tätigkeit im Pfarrbüro Neubeuern in den Ruhestand geht. Bei Elfriede Purainer sind es bereits 35 Jahre Dienst im Pfarrbüro – auch ihr galt der Dank des Pfarrers, ebenso wie der Mesnerin Gertraud Leitner und Mesner Sepp Englberger. Für viele Jahre als Caritas-Sammlerinnen wurden zudem Mariele Steinkirchner, Christina Oberhauser, Marianne Stuffer, Renate Trautvetter und Rupert Poll junior gedankt.

Im Anschluss berichtete Kirchenpfleger Hubert Paul über die vielfältigen Aufgaben der Kirchenverwaltung im vergangenen Jahr. So gab er einen Überblick über die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen in der Pfarrkirche. Der barrierefreie Eingang sei fertiggestellt, die Eingangstüre werde durch einen Türöffnungsmechanismus automatisch geöffnet und geschlossen, die beiden Außentüren wurden gereinigt und renoviert, die Innentüre fiel weg.

Die nächste erfolgreiche Maßnahme sei die Heizung gewesen. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auf jeder Seite in der Pfarrkirche eine Kirchenbank entfernt, damit die Abstände zwischen den angrenzenden Bankreihen vergrößert werden konnten. Alle Maßnahmen waren am Patrozinium größtenteils abgeschlossen. Hubert Paul legte auch die Kosten all dieser Maßnahmen offen, die sich auf knapp 100000 Euro belaufen haben.

Renovierung

des Pfarrhauses

Die größte Baustelle in der Pfarrei war die Sanierung und Renovierung des Pfarrhauses. Hierüber berichtete ausführlich Peter Bichler: Er legte auch den Kostenplan vor. Rund 1,5 Millionen Euro seien veranschlagt gewesen, derzeit „liegen wir bei 1,4 Millionen Euro“, sagte der Referent. Bis zur endgültigen Fertigstellung auch des Gartens werde die veranschlagte Summe in etwa erreicht, so Bichler. Von dieser Summe müsse die Pfarrei sechs Prozent zahlen, 94 Prozent übernehme das Ordinariat. re

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