Oberaudorf – Ein weihnachtliches Konzert spielten die Musikkapelle Niederaudorf und ihre Ensembles in der Klosterkirche Reisach. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt.
Seit einigen Jahren steht diese Musikveranstaltung in der Vorweihnachtszeit neben den kirchlichen und weltlichen Festen im Terminkalender der Blaskapelle.
Natürlich bildet das Josefikonzert neben den Standkonzerten von Pfingsten bis Michaeli weiter die Höhepunkte des Musikerjahres, doch bietet das weihnachtliche Konzert Gelegenheit, den Freunden der Blasmusik die Musikkapelle zu präsentzieren.
Ein speziell abgestimmtes Programm wird dabei dargeboten vom Gesamtorchester unter Leitung von Kapellmeister Sebastian Kurz sowie von Bläserbesetzungen wie Klarinetten-Ensemble, Tiefes Blech, Niederaudorfer Bläser oder Quartett, zwischendurch auch Steirische Harmonika mit Streichbass. Die Konzertfolge ist mal klassisch, mal volkstümlich, aber auch modern. Die Niederaudorfer Bläser mit Basstuba, Tenorhorn, Posaune und Flügelhorn eröffneten mit der Weise „Dem Himmel sei Dank“ von Günther Gruber.
Dann begrüßte Musikvorstand Martin Schweinsteiger die Besucher. Ihm folgte das feierliche Konzertwerk „Amen“ von Pawel Stanék, gespielt vom Gesamtorchester. Das Klarinetten-Ensemble ließ den „Einzugsmarsch“ von Karl Edelmann folgen. Nach abwechslungsreichen Musikstücken dann der Schlusspunkt mit dem Lied „Oh, Du mein Trost und süßes Hoffen“ aus der Musica Sacra-Reihe von Alfred Bösendorfer in der bläsergerechten Adaption für großes Blasorchester.
Verse zur Vorweihnachtszeit las – eingestreut in die Konzertfolge – Markus Hartmann. Die Zuhörer waren vom vorweihnachtlichen Konzert sehr beeindruckt und konnten dann bei Glühwein, ausgeschenkt von den Marketenderinnen der Kapelle, noch innehalten oder sich unterhalten. al