Ausbau der Wendelsteinstrasse startet erst 2019

Aushub verursacht großen Aufwand

von Redaktion

Die Wendelsteinstraße soll nun doch erst im Jahr 2019 ausgebaut werden. Ursprünglich war geplant, die Maßnahme mit dem Ausbau der Straßen in Großkarolinenfeld-Süd zusammenzulegen und in 2018 zu beginnen. Doch nun ergab sich ein Problem hinsichtlich des anfallenden Aushubes.

Großkarolinenfeld – Wie Bürgermeister Bernd Fessler erklärt, war die Behandlung von Aushub bei Bauarbeiten bis ins Jahr 2015 relativ unproblematisch, inzwischen müsse ein enormer Aufwand bei Trennung und Entsorgung des Materials betrieben werden.

Es werde „häufchenweise“ beprobt, bevor es entsorgt werden könne. Das werde sich bei den Baumaßnahmen insbesondere deshalb als schwierig gestalten, da es sich um ein komplett besiedeltes Gebiet handelt. Daher ist es nun notwendig, einen Zwischenlagerplatz für Aushub und Straßenaufbruch herzustellen.

Genehmigung für Anlage notwendig

Diese Anlage ist nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigungspflichtig. Den entsprechenden Antrag für Errichtung und Betrieb eines solchen Zwischenlagers südöstlich der Rosenheimer Straße hat die Gemeindeverwaltung bei der unteren Immissionsschutzbehörde im Landratsamt bereits eingereicht. Die Kosten für die Erstellung der Lagerflächen und ihren Rückbau schätzt man in der Gemeinde auf rund 270000 Euro.

Lagerfläche

reicht nicht aus

Allerdings werde auch diese Lagerfläche nicht ausreichen, um den gesamten Aushub der Straßen Großkarolinenfeld-Süd, des Rathaus-Neubaus und der Wendelsteinstraße aufzunehmen – insbesondere zu Stoßzeiten. Die Gemeindeverwaltung sieht zudem das Risiko, dass sich die verschiedenen Baufirmen behindern könnten. Daher beschloss der Gemeinderat, die Ausbaumaßnahme in der Wendelsteinstraße auf 2019 zu verschieben.

Kombinierter

Geh- und Radweg

Die Wendelsteinstraße soll mit einer sechs Meter breiten Fahrbahn ausgebaut werden. Auf der Westseite ist ein kombinierter Geh- und Radweg geplant.

Die Verkehrssituation in der Wendelsteinstraße wird von den Bürgern der Gemeinde immer wieder kritisiert. Insbesondere die Schulwegsicherheit wird als problematisch empfunden, da es bisher auf dem Großteil der Strecke keinen Fußgängerweg gibt.

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