Schonstett – Alteingesessene und Neuzugezogene, Vereinsvertreter und Einzelpersonen, Caritas-Heimbewohner und Bürger jeden Alters – eine bunte Mischung an Schonstettern kam wieder im Caritasheim zusammen. Beim dritten Dorfgespräch ging es um konkrete Themen und Ideen für die Zukunft der kleinen Gemeinde. Auf der Basis des Kennenlernens und des Perspektivenwechsels der ersten Termine wurde in kleinen Gruppen diskutiert, was gemeinsam angegangen werden kann.
Gleichzeitig wurde wieder deutlich, welchen Mehrwert die direkte Begegnung miteinander hat: Die Verschiedenheit der Menschen wurde zum Potenzial, zu erkennen, welchen Reichtum Schonstett als kleines Dorf birgt und welche Menschen es ermöglichen können, diesen zu erkennen und auszubauen.
Auf Augenhöhe tauschten sich die Anwesenden aus und erarbeiteten selber, was sie gerne in die Hand nehmen möchten. Die Bürger befassten sich intensiv mit neuen Themen und brachten eigene Ideen ein. In zwei Diskussionsrunden wurden in Kleingruppen insgesamt neun Themen behandelt und jeweils dazu konkrete Ansprechpartner benannt:
•Internet-Plattform im Dorf und WLAN (Elisabeth Schopka): Frage der Finanzierung, Aktualität der Plattform, Zugang für jeden, Umgang mit negativen und diffamierenden Beiträgen, Verwaltung der Plattform, Grundstücksbeschaffung, Suche nach Leuten, die das einrichten können und das Projekt betreuen.
•Dorfstadel im Park (Bürgermeister Josef Fink und Rosemarie Stübl): Kontakt mit der Caritas wegen Grundstücksbeschaffung und Prüfung von Fördergeldern für das Jahr 2018.
•Nachbarschaftshilfe und Seniorentreff (Michael Schopka): Informationen über bereits bestehende Gruppen in Söchtenau und Schwabering sammeln, Anfragen bündeln, Kontaktangebot und Einbindung Caritasheim.
•Mitfahr-Zentrale (Katharina Gruber-Trenker): Mitfahrgelegenheiten kommunizieren und verknüpfen, Infos über bekannte Plattform Mifaz einholen, Unterpunkt Nachbarschaftshilfe verknüpfen.
•Fest für alle (Astrid Pohlers): Feste und Feiern jenseits bestehender (Vereins)feste ermöglichen, zum Beispiel Flohmarkt, Oldtimertreffen, Dorfpicknick, Fest der Nationen und Kulturen, Sommernachtsfest etc. Belebung des Parks. Weiteres Vorgehen bei nächstem Dorfgespräch-Stammtisch.
•Gemeinde-Bladl und Dorfbladl (Jutta Stübl): Frage der Finanzierung, monatliches Erscheinen, einfache Gestaltung, Ergebnisse aus Gemeinderatssitzungen, Vorstellung Vereine oder Gemeindebürger, Besprechung mit Gemeinde zur Konkretisierung.
Neuauflage
des Ramadama
•Badeweiher (Kathrin Gruber): Erhalt des Weihers und Wiederbelebung des Ramadama, Errichten eines Floßes, weitere Attraktivitäten Einkaufsmöglichkeiten (Petra Rehm): Fragen über Lage, Betreiber, Finanzierung, Neubau oder Bestand klären, Angebot vieler Regionalprodukte sowie alle Bereiche wie auch Schreibwaren, barrierefreies Einkaufen, Café mit kleinen Gerichten, Abomöglichkeit, Garten, eventuell WLAN und Inklusionsarbeitsplatz für Bewohner des Caritasheims, Treffen für Interessenten des Dorfladens im ersten Quartal 2018 und Gespräch mit Caritas angesetzt.
•Stammtisch „Dorfgespräch“ (Katharina Gruber-Trenker): Fester Termin im Caritasheim, damit auch die Bewohner teilnehmen können.Das erste Treffen ist für Januar geplant (siehe Kasten).