„Omas Himmelfahrt und zurück“ feiert in Riedering premiere

Die tote Oma und ihr Lottoschein

von Redaktion

Unter viel Beifall hat jetzt das Lustspiel „Omas Himmelfahrt und zurück“, gespielt vom Trachtenverein Almengrün, Premiere in Riedering gefeiert. Bereits am Freitag haben die Besucher wieder die Möglichkeit, dem lustigen Treiben auf der Bühne zu folgen.

Riedering – Eine schwarze Komödie voll überraschender Handlungen und Situationen ist das von Franz Rieder verfasste Lustspiel „Omas Himmelfahrt und zurück“ in drei Akten. Die Laienspielgruppe des Riederinger Trachtenvereins Almengrün spielt unter Regie von Andreas Aßblichler das Stück und zeigte mit der Auswahl ein glückliches Händchen. Die Zuschauer hatten jetzt in der voll gefüllten Mehrzweckhalle in Riedering ihr Vergnügen und sparten nicht mit Beifall für die Schauspieler.

Berti (Lenzi Stocker) und Gerti (Kathi Weinzierl) lernen anlässlich ihrer Hochzeit endlich die lang ersehnten Großeltern aus Ostpreußen, Oma Mauserer (Angie Raab) und Opa Mauserer (Josef Habl) kennen. Doch da gibt es ein Problem. Die Großeltern sind dem Wodka zugetan und betrinken sich auf der Hochzeitsfeier, bis sie sternhagelvoll sind. Wirklichkeitsnah spielen die Darsteller die beiden „Suffköpfe“ und bringen mit witzigen Dialogen die Geschehnisse hautnah den Zuschauern nahe.

Sohn Toni Mauserer (Florian Niedermaier) und seine Frau Anna (Simone Fiedler) sind verzweifelt bei den peinlichen Auftritten der beiden. Noch dazu, wo Oma Mauserer in ihrem Rausch auf den Rentner Hartmut Auerberger (Andreas Aßbichler) mit eindeutigen Angeboten losgeht, der sich ihrer kaum erwehren kann. Das kriegt seine Frau Kamilla (Barbara Fischer) mit. Kamilla ist eine Frau, die sozusagen Haare auf den Zähnen hat und entsprechend springt sie auch mit ihrem Gatten um. Ganz schlimm wird es, als sie entdeckt, dass Opa und ihr Gatte die Hosen vertauscht haben.

Die Hochzeiter Berti und seine frisch angetraute Frau Gerti machen sich bittere Vorwürfe, dass sie die beiden Großeltern eingeladen haben. Aber es hilft alles nichts – „da müssen wir durch“, sind sie überzeugt.

Doch es kommt noch schlimmer, denn die Nachricht „Oma liegt tot im Bett“ tönt durch das Haus. Verzweiflung macht sich breit, denn die Leiche nach Königsberg in der russischen Enklave zu überführen, kommt viel zu teuer. So kommt die Hochzeitsgesellschaft auf die glorreiche Idee, dass man die Oma in der Skibox über die Grenze schmuggeln könne. Es wird gleich eine Liegeprobe veranstaltet, Rentner Hartmut Auerberger muss Platz nehmen. Das funktioniert auch, doch plötzlich geht die Box nicht mehr auf und der Rentner droht zu ersticken.

Zwei weitere Aufführungen

Und schon bahnt sich die nächste Aufregung an. Denn Oma hat, wie ihr Mann weiß, bei der letzten Ausspielung die richtigen Lottozahlen getippt. Doch wo ist der Tippschein abgeblieben? Turbulent steuert die Geschichte auf ihren Höhepunkt zu – doch wie es endet, wird natürlich nicht verraten. Die nächsten Aufführungen in der Riederinger Mehrzweckhalle sind am morgigen Freitag, 29. Dezember, und am Freitag, 5. Januar. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

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