Rott – Die Reservistenarbeitsgemeinschaft Schießsport der Reservistenkameradschaft (RK) Rott beging den Jahresabschluss jetzt zusammen mit der Vereinsmeisterehrung. Vorsitzender Hans Hinterlochner gab einen Rückblick auf das Jahr 2017 und die geplanten Aktivitäten für das nächste Jahr. So bietet der RK einen Erste-Hilfe-Kurs am 10. Februar in Bad Aibling und die Großkaliber-Kurzwaffenmeisterschaft des Kreisverbandes Süd-Ost in Bad Reichenhall am 13. Januar. Außerdem findet am 3. Februar ein Schießleiterlehrgang statt.
Monatliches Vereinsschießen
Im vergangenen Jahr war die Reservistenkameradschaft beim Vergleichsschießen mit der RK Tuntenhausen siegreich und sammelte auch vorderste Plätze bei den Kreismeisterschaften. Beim Preisschießen der Gebirgsschützen waren die Rotter mit dem Karabiner 98k ganz vorne auf der Rangliste.
Der RAG-Vorsitzende Thomas Braubach forderte die Waffenbesitzkarteninhaber auf, regelmäßig an den monatlichen Vereinsschießen und den Meisterschaften teilzunehmen, weil der Kreisverband prüfen muss, ob aktuell noch ein Bedarf an Waffenbesitz bestehe. Falls die schriftliche Mahnung keine Wirkung gezeigt habe, müsse eine Weitermeldung an das zuständige Landratsamt als Genehmigungsbehörde erfolgen. Der Entzug der WBK wegen fehlenden Bedarfs wäre das Resultat.
Dass die Mehrheit der Schützen den erforderlichen Trainingsfleiß und sportlichen Ehrgeiz besitzt, zeigten die Ergebnisse der letzten Schießsaison. Für die Vereinsmeisterwertung wurden die monatlichen Vereinsschießen in Griesstätt, Mintsberg und Rosenheim herangezogen. Sieger mit dem Militärkarabiner Mauser 98k wurde Paul Eder. Vizemeister wurde Hans Römersberger und Robert Holzmayer Dritter.
Mit der Großkaliberpistole holte Paul Eder den ersten Platz vor Gordian Bichler und Georg Egger. Mit dem KK-Matchgewehr stehend wurde Hans Römersberger Erster. Beim Preisschießen in Rosenheim mit Kombinationswertung Karabiner 98k/Großkaliberpistole P 8 wurden hervorragende Ergebnisse geschossen.
Acht Mal die Höchstzahl
In der Teilwertung Karabiner schaffte es Robert Holzmayer sitzend freihändig mit normaler Fabrikmunition acht Mal die Höchstzahl zu schießen. Nachdem aber bei einer Kombinationswertung die Ringzahl der Pistolenserie dazugezählt wird, hieß der Gesamtsieger Paul Eder vor Robert Nagler und Hans Römersberger auf den Medaillenplätzen.