Stephanskirchen – Mit einem bunten Strauß an bekannten und beliebten Melodien bis hin zu modernen Rhythmen wartete das Ballorchester Stephanskirchen beim Neujahrskonzert im vollen Antretter-Saal auf. Das Konzert eröffnet traditionell das Kulturleben im Jahr nicht nur für Stephanskirchen, sondern auch für den Landkreis. 1988 noch als „Salonorchester mit zwölf Mitwirkenden gegründet, hat sich das Ballorchester, jetzt mit 35 Musikerinnen und Musikern, zu einer festen Größe entwickelt. Das Repertoire reicht von klassischer Musik bis zum Big- Band-Sound.
Das Orchester zog unter Leitung von Dirigentin Regina Huber alle Register ihres Könnens und kam beim Publikum wieder bestens an. Durchs Programm führten mit begleitenden Texten Regine Mrotzek und Manfred Panhans. Beide riefen den zahlreichen Konzertbesuchern ein „Prosit Neujahr“ entgegen.
Mit dem Florentiner-Marsch von Julius Fucik gelang dem Orchester ein schmissiger Auftakt. Es folgte der Konzertwalzer „Gold und Silber“ von Franz Lehar und „Tanz aus einem Ballett“ von Picciati Leo Delibes. Schwungvoll ging es weiter mit den „Banditen-Galopp“ von Johann Strauß (Sohn). Filmmelodien wie „Bei dir war es immer so schön“ und „Das gibt’s nie wieder“ entführten die Besucher in die frühen 50er-Jahre. Mit dem „Radetzky-Marsch ging es in die Pause. Weiter ging es mit „La Comparsita“ von Gerardo M. Rodriges, der „Schiwago-Melodie“ von Maurice Jarre, „Cha-Cha-Perlen“ von Erik Hein, „The Complete Harry Potter“ von Jerry Brubaker, „A Salute to Glenn Miller“ Jeff Hest „Send in the Clowns“ von Stephen Sondheim. Den Schlusspunkt setzte das Orchester mit dem Titel „The Last Waltz“, der dem ehemaligen Dirigenten des Orchesters, Baldi Liedl gewidmet war.
Ein überaus positives Resümee zog Manfred Panhans, Vorsitzender des Männergesangvereins. So sei das Konzert bei den Zuhörern, die traditionell auch aus dem Umland kommen, begeistert angenommen worden. Bunt gemischt war nicht nur das Programm, sondern auch mit Streichern und Oboe die Zusammensetzung, des bis auf die Dirigentin Regina Huber mit Amateuren besetzten Orchesters. Nach diversen Zugaben belohnte stürmischer Applaus den stimmungsvollen Konzertabend.jre