Digitalisierung im Blick

von Redaktion

JU-Verbände starten mit Klausur ins Wahljahr

Chiemsee – „In Oberbayern werden die Wahlen gewonnen und auf die Junge Union kommt es hierbei am meisten an!“ Die stellvertretende bayerische Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) schwor ihre Parteifreunde jetzt bei der Klausur der Kreisverbände Rosenheim Stadt/Land und Traunstein auf der Fraueninsel im Chiemsee jetzt auf das Wahljahr 2018 ein.

Ein Appell, den Traunsteins JU-Kreisvorsitzender Konrad Baur sofort aufgriff. „Ja, wir waren alle unzufrieden mit dem Ergebnis der Bundestagswahl“, sagte Baur in seiner Eröffnungsrede, „genau deshalb müssen wir nun mit umso größerer Geschlossenheit in die Vorbereitungen der Landtagswahl gehen“. Das Ziel bleibe die absolute Mehrheit der Mandate für die Wahl im Herbst. Baur: „Daran müssen wir alle arbeiten.“

Thematisch will sich der Traunsteiner JU-Kreisverband in den kommenden Wochen vermehrt mit Fragen rund ums Thema Digitalisierung auseinandersetzen. „Wir wissen, dass ein Wandel wie die Digitalisierung natürlich auch Ängste hervorrufen kann. Umso wichtiger ist es, dass wir vor allem die unzähligen Chancen herausarbeiten und den Trend selbst gestalten“, erklärte Baur seinen Parteifreunden.

Wie das funktionieren soll? Laut Führungsriege will die Junge Union in den kommenden Wochen praktikable Lösungen rund um die Digitalisierung in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, die direkt auf den Landkreis Traunstein gemünzt sind, erarbeiten und dafür werben. „Traunstein ist unter den führenden zehn Wirtschaftsregionen in ganz Deutschland“, so Baur. „Wir müssen daran arbeiten, dass wir diesen hohen Status Quo auch halten und weiter ausbauen.“

Zudem soll nach Wunsch der JU im Wahlkampf vermehrt auch die Frage nach bezahlbarem Wohnraum in den Blickpunkt rücken. Baur: „Der zukünftige bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat das Thema ganz oben auf der Agenda.“ re

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