Griesstätt – Nicht nur an Geflüchtete richtet sich das Angebot an Kleidung, Spielsachen oder Büchern, sondern auch an Mütter mit Kindern, Senioren oder sonstige Bürger der Gemeinde, denen die Neuware in den einschlägigen Geschäften ein zu großes Loch in die Familienkasse reißen würde. Am Jubiläumstag waren es gut 40, die sich in den zwei Stunden um das vorhandene Angebot drängten.
Beatrix Anzenberger, Maria Görgner und Barbara Widauer sind seit der ersten Stunde die guten Geister in den von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Räumen, die jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr geöffnet sind. In diesen Zeiten kann auch saubere Kleidung abgegeben und somit einer positiven Verwendung ohne kommerziellen Hintergrund zugeführt werden. Dabei sieht man dem verantwortlichen Team an, dass ihm das Helfen selber Freude bereitet. Dazu kommt der Spaß, den die Kinder haben, die sich im zweiten Raum auch zum Spielen zurückziehen können, während ihre Mütter auf die Suche nach Geeignetem gehen.
Begegnung und Gespräch gratis dazu
Vor allem die Begegnungen und Gespräche schaffen neue Kontakte zwischen Jung und Alt, Einheimischen und Neubürgern. Dies alles ist auch sehr wichtig für Bürgermeister Robert Aßmus, der sich über das kleine Jubiläum besonders freute, da das Kleiderkammerl eine gute Sache für alle Griesstätter sei. Vor allem Sportsachen für junge Männer sind Maria Görgner zufolge immer gesucht, und auch eine Spende für das Mitgenommene sei stets willkommen.