Stephanskirchen – Er gilt heute als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache: Robert Gernhardt hat sich mit seinem Werk von den Nonsens-Versen und den humoristischen Formen der 1960er- und 1970er-Jahre zu einer vielseitigen Lyrik weiterentwickelt, die er auch stets um neue Töne erweiterte. Bei der nächsten „Lyrikstunde“ in der Gemeindebücherei in Stephanskirchen liest Christian Wahnschaffe am heutigen Donnerstag, 25. Januar, um 18 Uhr ausgewählte Gedichte des 2006 verstorbenen Autors zwischen Leichtem und Schwerem, zwischen der Komik des Lebens und dem bitteren Ernst menschlichen Strebens.
In der Gemeindebücherei in Stephanskirchen sind alle Interessenten willkommen, zuzuhören und sich auszutauschen. Der Eintritt im Roten Schulhaus, Salzburger Straße 25, ist frei.
Im vergangenen Jahr am 13. Dezember wäre der große Frankfurter Zeichner, Maler, Lyriker, Schriftsteller und Drehbuchautor 80 Jahre alt geworden. Robert Gernhardt war als Redakteur der Satirezeitschrift „Pardon“ und als Mitbegründer der Satirezeitschrift „Titanic“ maßgeblich daran beteiligt, dass Frankfurt am Main zur „Hauptstadt der Satire“ wurde, heißt es dort.